vom 6. Oktober 1998
der Aufhebung von Bestimmungen des Gesetzes über den Staatsgerichtshof und des Steuergesetzes durch die Entscheidung des Fürstlich Liechtensteinischen Staatsgerichtshofes vom 30. Januar 1998 (StGH 1997/25)
Gemäss Art. 43 Abs. 2 des Gesetzes vom 5. November 1925 über den Staatsgerichtshof, LGBl. 1925 Nr. 8, in der Fassung des Gesetzes vom 28. Mai 1979, LGBl. 1979 Nr. 34, macht die Regierung die Entscheidung des Fürstlich Liechtensteinischen Staatsgerichtshofes vom 30. Januar 1998, StGH 1997/25, kund:
Die Worte "wenn die einmalige Steuer den Betrag von 1 000 Franken oder die jährlich zu leistende Steuer mindestens 200 Franken beträgt" in Art. 55 Bst. b des Gesetzes vom 5. November 1925 über den Staatsgerichtshof, in der Fassung des Gesetzes vom 28. Dezember 1949, LGBl. 1949 Nr. 24, und des Art. 165 Abs. 3 des Gesetzes vom 30. Januar 1961 über die Landes- und Gemeindesteuern (Steuergesetz), LGBl. 1961 Nr. 7, sowie die Worte "wenn die Streitsache einen einmaligen Steuerbetrag von mindestens 1 000 Franken oder einen sich wiederholenden Steuerbetrag von mindestens 200 Franken betrifft" des Gesetzes vom 30. Januar 1961 über die Landes- und Gemeindesteuern (Steuergesetz), LGBl. 1961 Nr. 7, werden als verfassungswidrig aufgehoben.
Die Teilaufhebung dieser Bestimmungen wird mit dieser Kundmachung rechtskräftig.