950.31
Liechtensteinisches Landesgesetzblatt
Jahrgang 2015 Nr. 19 ausgegeben am 26. Januar 2015
Verordnung
vom 20. Januar 2015
über die Abänderung der E-Geldverordnung
Aufgrund von Art. 6 Abs. 2, Art. 10 Abs. 8 und 9, Art. 11 Abs. 3, Art. 13 Abs. 4, Art. 38 Abs. 6, Art. 39 Abs. 4, Art. 41 Abs. 1 sowie Art. 47 Abs. 1 und 6 des E-Geldgesetzes (EGG) vom 17. März 2011, LGBl. 2011 Nr. 151, verordnet die Regierung:
I.
Abänderung bisherigen Rechts
Die E-Geldverordnung (EGV) vom 12. April 2011, LGBl. 2011 Nr. 158, wird wie folgt abgeändert:
Art. 3 Abs. 1 Bst. k
1) Dem Antrag nach Art. 6 des Gesetzes sind folgende Angaben und Unterlagen beizulegen:
k) der Name der Revisionsstelle im Sinne des Gesetzes und der Richtlinie 2006/43/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Mai 2006 über Abschlussprüfungen von Jahresabschlussprüfungen und konsolidierten Abschlüssen (EWR-Rechtssammlung: Anh. XXII - 10f.01);
Art. 4
Methoden zur Berechnung der Eigenmittel
Auf die Methoden zur Berechnung der Eigenmittel von E-Geld-Instituten nach Art. 10 Abs. 4 des Gesetzes findet Art. 4 der Zahlungsdiensteverordnung sinngemäss Anwendung, soweit das E-Geld-Institut nicht nach Massgabe der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 in die konsolidierte Beaufsichtigung der Muttergesellschaft einbezogen ist.
Art. 7
Bewilligung und Pflichten der Revisionsstellen
1) Auf die Bewilligung und Pflichten der Revisionsstellen von E-Geld-Instituten finden vorbehaltlich Abs. 2 die Vorschriften der Art. 39 bis 43 und 43b der Bankenverordnung sinngemäss Anwendung.
2) Revisionsstellen von Banken oder Wertpapierfirmen, die über eine Bewilligung nach Art. 37 des Bankengesetzes verfügen, bedürfen als Revisionsstellen von E-Geld-Instituten keiner zusätzlichen Bewilligung nach Art. 38 des Gesetzes. Die Revisionsstelle hat der FMA die erstmalige Ausübung der Revisionstätigkeit nach dem Gesetz vorgängig schriftlich anzuzeigen.
Art. 8
Revisionsbericht
Auf den Revisionsbericht findet Art. 44 der Bankenverordnung sinngemäss Anwendung.
II.
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 1. Februar 2015 in Kraft.

Fürstliche Regierung:

gez. Adrian Hasler

Fürstlicher Regierungschef