411.451
Liechtensteinisches Landesgesetzblatt
Jahrgang 2017 Nr. 183 ausgegeben am 7. Juli 2017
Verordnung
vom 4. Juli 2017
betreffend die Abänderung der Verordnung über den Lehrplan, die Promotion und die Matura auf der Oberstufe des Liechtensteinischen Gymnasiums
Aufgrund von Art. 102 Abs. 2 des Schulgesetzes (SchulG) vom 15. Dezember 1971, LGBl. 1972 Nr. 7, verordnet die Regierung:
I.
Abänderung bisherigen Rechts
Die Verordnung vom 14. August 2001 über den Lehrplan, die Promotion und die Matura auf der Oberstufe des Liechtensteinischen Gymnasiums, LGBl. 2001 Nr. 139, in der geltenden Fassung, wird wie folgt abgeändert:
Art. 7a Abs. 1
1) In der bilingualen Klasse kann Englisch in Mathematik, Geografie, Geschichte sowie Wirtschaft und Recht als Unterrichtssprache eingesetzt werden.
Art. 7b
Sprachaufenthalt
1) Schüler der 6. Schulstufe haben Anspruch auf Teilnahme an einem von der Schule durchgeführten Sprachaufenthalt im Ausmass von höchstens zwei Wochen.
2) Das Land leistet einen Beitrag in Höhe von 1 200 Franken pro Schüler an die Kosten des Sprachaufenthalts.
II.
Inkrafttreten
1) Diese Verordnung tritt vorbehaltlich Abs. 2 am 1. August 2017 in Kraft.
2) Art. 7a Abs. 1 tritt am 1. August 2018 in Kraft.

Fürstliche Regierung:

gez. Adrian Hasler

Fürstlicher Regierungschef