952.012
Liechtensteinisches Landesgesetzblatt
Jahrgang 2020 Nr. 27 ausgegeben am 29. Januar 2020
Verordnung
vom 21. Januar 2020
über die Abänderung der Finanzdienstleistungs-Schlichtungsstellen-Verordnung
Aufgrund von Art. 175 Abs. 4 des Gesetzes vom 19. Dezember 2012 über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFMG), LGBl. 2013 Nr. 49, in der geltenden Fassung, verordnet die Regierung:
I.
Abänderung bisherigen Rechts
Die Verordnung vom 27. Oktober 2009 über die aussergerichtliche Schlichtungsstelle im Finanzdienstleistungsbereich (Finanzdienstleistungs-Schlichtungsstellen-Verordnung; FSV), LGBl. 2009 Nr. 279, wird wie folgt abgeändert:
Art. 10 Abs. 1 Bst. g
1) Die Schlichtungsstelle kann angerufen werden zur Beilegung von Streitigkeiten zwischen:
g) Anlegern und AIFM, Verwaltern von Europäischen Risikokapitalfonds (EuVECA) oder von Europäischen Fonds für soziales Unternehmertum (EuSEF), selbstverwalteten AIF, EuVECA, EuSEF, Verwahrstellen, Administratoren, Risikomanagern oder Vertriebsträgern nach dem AIFMG über die erbrachten Dienstleistungen;
II.
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt gleichzeitig mit dem Beschluss des Gemeinsamen EWR-Ausschusses Nr. 64/2018 vom 23. März 2018 zur Änderung von Anhang IX (Finanzdienstleistungen) des EWR-Abkommens in Kraft.

Fürstliche Regierung:

gez. Dr. Daniel Risch

Regierungschef-Stellvertreter