143.017
Liechtensteinisches Landesgesetzblatt
Jahrgang 2021 Nr. 271 ausgegeben am 27. August 2021
Verordnung
vom 24. August 2021
über die Abänderung der nationalen
SIS-Verordnung
Aufgrund von Art. 34b Abs. 8 und Art. 39 des Gesetzes vom 21. Juni 1989 über die Landespolizei (Polizeigesetz; PolG), LGBl. 1989 Nr. 48, in der geltenden Fassung, verordnet die Regierung:
I.
Abänderung bisherigen Rechts
Die Verordnung vom 15. März 2011 über das Schengener Informationssystem (SIS) und das SIRENE-Büro (Nationale SIS-Verordnung; N-SIS-V), LGBl. 2011 Nr. 140, in der geltenden Fassung, wird wie folgt abgeändert:
Art. 6 Abs. 2 Bst. d
2) Das SIS dient der Personen- und Sachfahndung und unterstützt die berechtigten Behörden (Art. 17) insbesondere bei der Erfüllung folgender Aufgaben:
d) Anhaltung und Gewahrsamnahme von Personen im Interesse ihres eigenen Schutzes oder zwecks vormundschafts- oder sachwalterrechtlicher Massnahmen, Massnahmen im Zusammenhang mit einer zwangsweisen Unterbringung sowie zur Gefahrenabwehr;
II.
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 1. September 2021 in Kraft.

Fürstliche Regierung:

gez. Sabine Monauni

Regierungschef-Stellvertreterin