vom 15. März 2022
Aufgrund von Art. 38 des Gesetzes vom 11. Dezember 2008 über berufliche Sorgfaltspflichten zur Bekämpfung von Geldwäscherei, organisierter Kriminalität und Terrorismusfinanzierung (Sorgfaltspflichtgesetz; SPG), LGBl. 2009 Nr. 47, in der geltenden Fassung, verordnet die Regierung:
Die Verordnung vom 17. Februar 2009 über berufliche Sorgfaltspflichten zur Bekämpfung von Geldwäscherei, organisierter Kriminalität und Terrorismusfinanzierung (Sorgfaltspflichtverordnung; SPV), LGBl. 2009 Nr. 98, in der geltenden Fassung, wird wie folgt abgeändert:
Anhang 4
(Art. 23a)
Staaten mit strategischen Mängeln
Staaten mit strategischen Mängeln sind:
1. Afghanistan
2. Barbados
3. Burkina Faso
4. Cayman Islands
5. Demokratische Volksrepublik Korea (DVK)
6. Haiti
7. Iran
8. Jamaika
9. Jemen
10. Jordanien
11. Kambodscha
12. Mali
13. Marokko
14. Myanmar (Birma)
15. Nicaragua
16. Pakistan
17. Panama
18. Philippinen
19. Senegal
20. Simbabwe
21. Südsudan
22. Syrien
23. Trinidad und Tobago
24. Uganda
25. Vanuatu
Diese Verordnung tritt gleichzeitig mit dem Beschluss des Gemeinsamen EWR-Ausschusses betreffend die Übernahme der Delegierten Verordnung (EU) 2022/229
1 in Kraft.
Fürstliche Regierung:
gez. Dr. Daniel Risch
Fürstlicher Regierungschef
1
Delegierte Verordnung (EU) 2022/229 der Kommission vom 7. Januar 2022 zur Änderung der Delegierten Verordnung (EU) 2016/1675 zur Ergänzung der Richtlinie (EU) 2015/849 des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Aufnahme von Burkina Faso, Haiti, Jordanien, den Kaimaninseln, Mali, Marokko, den Philippinen, Senegal und Südsudan in die Tabelle unter Nummer I des Anhangs und die Streichung von den Bahamas, Botsuana, Ghana, Irak und Mauritius aus dieser Tabelle
(ABl. L 39 vom 21.2.2022, S. 4)