| 451.015 |
| Liechtensteinisches Landesgesetzblatt |
| Jahrgang 2022 |
Nr. 95 |
ausgegeben am 14. April 2022 |
Verordnung
vom 12. April 2022
betreffend die Abänderung der Verordnung über die Ausrichtung von Bewirtschaftungsbeiträgen zur Erhaltung der Magerwiesen
Aufgrund von Art. 22 und 53 Bst. f des Gesetzes vom 23. Mai 1996 zum Schutz von Natur und Landschaft (Naturschutzgesetz; NSchG), LGBl. 1996 Nr. 117, in der geltenden Fassung, verordnet die Regierung:
Abänderung bisherigen Rechts
Die Verordnung vom 22. Oktober 1996 über die Ausrichtung von Bewirtschaftungsbeiträgen zur Erhaltung der Magerwiesen, LGBl. 1996 Nr. 187, in der geltenden Fassung, wird wie folgt abgeändert:
Ingress
Aufgrund von Art. 22 und 53 Bst. f des Gesetzes vom 23. Mai 1996 zum Schutz von Natur und Landschaft (Naturschutzgesetz; NSchG), LGBl. 1996 Nr. 117, in der geltenden Fassung, verordnet die Regierung:
Art. 4 Abs. 1
1) Trocken- und Halbtrockenrasen gelten als extensiv genutzte Magerwiesen, wenn die Mahd im Talgebiet nicht vor Mitte Juni, im Berggebiet und Elltal nicht vor Mitte Juli vorgenommen wird.
Art. 8 Abs. 2
2) Der Erschwernisbeitrag beträgt je nach Befahrbarkeit eines Grundstücks mit den üblichen landwirtschaftlichen Maschinen:
a) 300 Franken pro Hektar bei erschwert befahrbaren Grundstücken;
b) 550 Franken pro Hektar bei erschwert befahrbaren Grundstücken, die zusätzlich zu mindestens einem Viertel nicht befahrbar sind; oder
c) 800 Franken pro Hektar bei nicht befahrbaren Grundstücken.
Diese Verordnung tritt am 1. Mai 2022 in Kraft.
Fürstliche Regierung:
gez. Dr. Daniel Risch
Fürstlicher Regierungschef