832.101
Liechtensteinisches Landesgesetzblatt
Jahrgang 2023 Nr. 125 ausgegeben am 30. März 2023
Verordnung
vom 21. März 2023
betreffend die Abänderung der Verordnung zum Gesetz über die Krankenversicherung
Aufgrund von Art. 13 Abs. 3, Art. 14 Abs. 9 und Art. 30 Abs. 1 des Gesetzes vom 24. November 1971 über die Krankenversicherung (KVG), LGBl. 1971 Nr. 50, in der geltenden Fassung, verordnet die Regierung:
I.
Abänderung bisherigen Rechts
Die Verordnung vom 14. März 2000 zum Gesetz über die Krankenversicherung (KVV), LGBl. 2000 Nr. 74, in der geltenden Fassung, wird wie folgt abgeändert:
Art. 40 Sachüberschrift und Abs. 1
Wöchnerinnen
1) Erwerbstätige Versicherte haben Anspruch auf Krankengeldleistungen gemäss Art. 15 Abs. 2 des Gesetzes, wenn:
a) sie ihre Erwerbstätigkeit nicht früher als 20 Wochen vor ihrer Niederkunft aufgeben, sofern nicht eine dieser Frist vorausgehende mindestens hälftige Arbeitsunfähigkeit ärztlich bescheinigt ist; und
b) das Kind lebensfähig geboren wird oder die Schwangerschaft mindestens 23 Wochen gedauert hat.
Art. 43 Abs. 1
1) Bei einem Auslandsaufenthalt besteht Anspruch auf Krankengeld bei:
a) stationärer Behandlung des Versicherten in einer Heilanstalt oder in einer ärztlich geleiteten Kuranstalt; oder
b) ambulanter Behandlung, wenn der Versicherte vorgängig die besondere Gutsprache der Kasse eingeholt hat.
Art. 47a
Einschränkung der Kostenübernahme bei bestimmten elektiven Eingriffen
1) Wird ein elektiver Eingriff nach Abs. 3 Bst. a und 4 stationär durchgeführt, so übernimmt die obligatorische Krankenpflegeversicherung die Kosten für die Durchführung des Eingriffs nur, wenn eine ambulante Durchführung wegen besonderer Umstände nicht zweckmässig oder nicht wirtschaftlich ist.
2) Eine ambulante Durchführung ist wegen besonderer Umstände nicht zweckmässig oder nicht wirtschaftlich, wenn eines der Kriterien zugunsten einer stationären Durchführung nach Abs. 3 Bst. b und 4 erfüllt ist.
3) Auf die Kostenübernahme bei bestimmten elektiven Eingriffen finden die nachfolgend bezeichneten für die schweizerische Krankenpflegeversicherung vom Eidgenössischen Departement des Inneren (EDI) erlassenen Einschränkungen der Kostenübernahme bei bestimmten elektiven Eingriffen, einschliesslich der Erläuterungen dazu, Anwendung:1
a) Liste der grundsätzlich ambulant durchzuführenden elektiven Eingriffe;
b) Kriterien zugunsten einer stationären Durchführung.
4) Die Regierung kann auf Empfehlung der Leistungskommission von den in der Schweiz geltenden Einschränkungen abweichende Bestimmungen erlassen. Diese sind in Anhang 1b festgehalten.
5) Bei anderen Umständen als denjenigen nach den Kriterien zugunsten einer stationären Durchführung nach Abs. 3 Bst. b und 4 ist vorgängig die besondere Gutsprache der Kasse einzuholen. Diese berücksichtigt dabei die Empfehlung des Vertrauensarztes.
Art. 64
Krankentransporte
1) Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt die Kosten für Krankentransporte durch zugelassene Krankentransportunternehmungen in einem den medizinischen Anforderungen des Falles entsprechenden Transportmittel, wenn:
a) solche Transporte medizinisch notwendig sind; und
b) der Gesundheitszustand des Patienten den Transport in einem anderen öffentlichen oder privaten Transportmittel nicht zulässt.
2) Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt unter den Voraussetzungen von Abs. 1 die Kosten für:
a) inländische Transporte in Einrichtungen des Gesundheitswesens, mit welchen Tarifvereinbarungen nach Art. 16c Abs. 7 des Gesetzes bestehen, und inländische Rücktransporte aus derartigen Einrichtungen;
b) ärztlich angeordnete inländische Transporte in die Praxis eines liechtensteinischen Arztes und inländische Rücktransporte aus derartigen Praxen;
c) inländische Transporte von einer Einrichtung des Gesundheitswesens nach Bst. a in eine andere derartige Einrichtung und inländische Rücktransporte aus derartigen Einrichtungen;
d) inländische Transporte in andere als die in Bst. a genannten Einrichtungen und inländische Rücktransporte aus derartigen Einrichtungen, sofern die Behandlung des Versicherten in der betreffenden Einrichtung nach Massgabe von Art. 18 Abs. 4 des Gesetzes aus medizinischen Gründen erforderlich ist. Die Kasse kann sich die Notwendigkeit der Behandlung in der betreffenden Einrichtung ärztlich bestätigen lassen;
e) inländische Transporte in andere als die in Bst. b genannten Praxen und inländische Rücktransporte aus derartigen Praxen, sofern:
1. die Kosten für Leistungen nach Massgabe von Art. 18 Abs. 2a des Gesetzes übernommen werden; oder
2. die Behandlung des Versicherten in der betreffenden Praxis nach Massgabe von Art. 18 Abs. 4 des Gesetzes aus medizinischen Gründen erforderlich ist. Die Kasse kann sich die Notwendigkeit der Behandlung in der betreffenden Praxis ärztlich bestätigen lassen.
3) Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt unter den Voraussetzungen von Abs. 1 die Kosten bis höchstens 500 Franken pro Fall für:
a) Transporte vom Ausland in die in Abs. 2 Bst. a und d genannten Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie die in Abs. 2 Bst. b genannten Arztpraxen;
b) Transporte im Ausland in die nächstliegend geeignete Einrichtung des Gesundheitswesens.
4) Als Inland im Sinne von Abs. 2 gelten neben dem Fürstentum Liechtenstein auch die Kantone St. Gallen und Graubünden sowie das Bundesland Vorarlberg.
5) Die Kosten für medizinisch notwendige Verlegungstransporte bei stationären Behandlungen, die nach dem Vergütungsmodell vom Typus DRG (Diagnosis Related Groups) oder vergleichbaren pauschalen Vergütungsmodellen vergütet werden, werden nicht nach Abs. 1 bis 3 übernommen.
Art. 70
Krankentransportunternehmungen
Transportunternehmen werden als Krankentransportunternehmungen zur Tätigkeit für die obligatorische Krankenpflegeversicherung zugelassen, wenn sie:
a) über eine Bewilligung für die Durchführung von Personentransporten verfügen;
b) mit dem Kassenverband einen Vertrag im Sinne von Art. 16c Abs. 1 des Gesetzes abgeschlossen haben; und
c) mit dem Kassenverband Massahmen zur Qualitätssicherung im Sinne von Art. 19a Abs. 1 des Gesetzes vereinbart haben.
Anhang 1
Der bisherige Anhang 1 wird durch nachfolgenden Anhang ersetzt:
Anhang 1
(Art. 47 Abs. 2, Art. 49 Abs. 1)
Vergütungspflicht der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für bestimmte ärztliche Leistungen
Einleitende Bemerkungen
Dieser Anhang stützt sich auf Art. 47 Abs. 2 und Art. 49 Abs. 1. Er enthält keine abschliessende Aufzählung der ärztlichen Pflicht- oder Nichtpflichtleistungen. Er enthält:
- Leistungen, deren Wirksamkeit, Zweckmässigkeit oder Wirtschaftlichkeit durch die Leistungskommission geprüft wurde und deren Kosten demgemäss übernommen, allenfalls nur unter bestimmten Voraussetzungen übernommen oder gar nicht übernommen werden;
- Leistungen, deren Wirksamkeit, Zweckmässigkeit oder Wirtschaftlichkeit noch abgeklärt wird, für die jedoch die Kosten unter bestimmten Voraussetzungen und in einem festgelegten Umfang übernommen werden;
- besonders kostspielige oder schwierige Leistungen, die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nur vergütet werden, wenn sie von hierfür qualifizierten Leistungserbringern durchgeführt werden.
Inhaltsverzeichnis
1 Chirurgie
1.1 Chirurgie allgemein und diverse
1.2 Transplantationschirurgie
1.3 Chirurgie des Bewegungsapparates
1.4 Chirurgie der Wirbelsäule
1.5 Urologie
1.6 Plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie
2 Innere Medizin
2.1 Innere Medizin allgemein und diverse
2.2 Kardiologie
2.3 Neurologie
2.4 Rheumatologie
2.5 Onkologie und Hämatologie
3 Gynäkologie und Geburtshilfe, Reproduktionsmedizin
4 Pädiatrie
5 Dermatologie
6 Ophthalmologie
7 Oto-Rhino-Laryngologie
8 Psychiatrie und Psychotherapie
9 Radiologie, Radio-Onkologie / Strahlentherapie und Nuklearmedizin
9.1 Diagnostische Radiologie
9.2 Interventionelle Radiologie
9.3 Radio-Onkolgie / Strahlentherapie
9.4 Nuklearmedizin
10 Komplementärmedizin
11 Rehabilitation
12 Intensivmedizin, Anästhesie und Schmerztherapie
13 Zahnmedizin
1 Chirurgie
1.1 Chirurgie allgemein und diverse
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Lymphovenöse Anastomose und Vaskularisierte Lymphknotentransplantation zur Behandlung von Lymphödem
Ja
Wenn die mit dem Lymphödem verbundenen Schmerzen und Funktionseinschränkungen ungenügend auf dokumentierte, leitlinienkonforme konservative komplexe physikalische Entstauungstherapie (manuelle Lymphdrainage, Bewegungsübungen, Kompression, Hautpflege) von mindestens 12 Monaten Dauer ansprechen.
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, die die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.4.2023-31.12.2026
Liposuktion zur Behandlung von Schmerzen bei Lipödem
Ja
Wenn die mit dem Lipödem verbundenen Schmerzen ungenügend auf intensive und dokumentierte konservative Therapie (konsequente Kompressionstherapie, manuelle Lymphdrainagetherapie) von mindestens 12 Monaten Dauer ansprechen.
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, die die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
Indikationsstellung interdisziplinär durch mindestens zwei der folgenden Fachärzte für Angiologie, Plastisch-Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Endokrinologie/Diabetologie oder Dermatologie.
Durchführung durch einen Facharzt mit profundem Wissen mit der Technik der Liposuktion.
1.4.2023-31.12.2025
Operative Adipositasbehandlung
Ja
Der Patient hat einen Body-Mass-Index (BMI) von mehr als 35.
Eine zweijährige adäquate Therapie zur Gewichtsreduktion war erfolglos.
Indikationsstellung, Durchführung, Qualitätssicherung und Nachkontrollen gemäss den Richtlinien der "Swiss Society for the Study of Morbid Obesity and Metabolic Disorders" (SMOB) vom 1. Januar 20212 zur operativen Behandlung von Übergewicht.
Durchführung an Zentren, die aufgrund ihrer Organisation und ihres Personals in der Lage sind, bei der operativen Adipositasbehandlung die Richtlinien der SMOB vom 1. Januar 2021 zu respektieren.
Bei Zentren, die von der SMOB nach ihren Richtlinien vom 1. Januar 2021 anerkannt sind, wird davon ausgegangen, dass diese Voraussetzung erfüllt ist.
Soll der Eingriff in einem Zentrum durchgeführt werden, das von der SMOB nicht anerkannt ist, so ist vorgängig die besondere Gutsprache der Kasse einzuholen, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.4.2000,
1.1.2014,
1.10.2018,
1.4.2023
Metabolische Chirurgie
Ja
Der Patient hat einen schlecht einstellbaren Diabetes Typ II und einen Body-Mass-Index (BMI) von 30 - 35. Der Diabetes Typ 2 lässt sich durch konservative Massnahmen alleine über eine Dauer von mindestens 12 Monaten nicht suffizient einstellen.
Indikationsstellung, Durchführung, Qualitätssicherung und Nachkontrollen gemäss den Richtlinien der "Swiss Society for the Study of Morbid Obesity and Metabolic Disorders (SMOB)" vom 1. Januar 20213 zur operativen Behandlung von Übergewicht.
Durchführung an Zentren, die aufgrund ihrer Organisation und ihres Personals in der Lage sind, die Richtlinien der SMOB vom 1. Januar 2021 zu respektieren.
Bei Zentren, die von der SMOB nach ihren Richtlinien vom 1. Januar 2021 anerkannt sind, wird davon ausgegangen, dass diese Voraussetzung erfüllt ist.
Soll der Eingriff in einem Zentrum durchgeführt werden, das von der SMOB nicht anerkannt ist, so ist vorgängig die besondere Gutsprache der Kasse einzuholen, die die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.4.2023-31.12.2025
Adipositasbehandlung mit Magenballons
Nein
 
1.4.2000
Endovenöse Thermo-Ablation von Stammvenen bei Varikose
Ja
Mit Radiofrequenz oder Laser
Durch Ärzte mit einer Weiterbildung, die dem Fähigkeitsprogramm Endovenöse thermische Ablation von Stammvenen bei Varikose vom 1. Januar 2016, revidiert am 29. September 20164, entspricht
1.9.2006,
1.1.2017,
1.4.2023
Mechanisch-chemische endovenöse Therapie von Varizen vom Typ Clarivein®
Nein
 
1.1.2014
1.2 Transplantationschirurgie
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Isolierte Nierentransplantation
Ja
Eingeschlossen sind die Operation beim Spender samt der Behandlung allfälliger Komplikationen sowie die Leistungen nach Art. 47a Abs. 1 des Gesundheitsgesetzes und nach Art. 90b der Gesundheitsverordnung.
Ausgeschlossen ist eine Haftung des Versicherers des Empfängers beim allfälligen Tod des Spenders.
1.4.2000,
1.1.2014,
1.3.2016
Isolierte Herztransplantation
Ja
Bei schweren, unheilbaren Herzkrankheiten wie insbesondere ischämischer Kardiopathie, idiopathischer Kardiomyopathie, Herzmissbildungen und maligner Arrhythmie.
1.4.2000
Isolierte Nicht-Lebend-Lungentransplantation
Ja
Bei Patienten im Endstadium einer chronischen Lungenerkrankung
1.9.2006,
1.1.2014,
1.8.2020
Herz-Lungen-Transplantation
Nein
 
1.4.2000
Isolierte Lebertransplantation
Ja
 
1.4.2000,
1.8.2020
Lebend-Lebertransplantation
Ja
Eingeschlossen sind die Operation beim Spender samt der Behandlung allfälliger Komplikationen sowie die Leistungen nach Art. 47a Abs. 1 des Gesundheitsgesetzes und nach Art. 90b der Gesundheitsverordnung.
Ausgeschlossen ist eine Haftung des Versicherers des Empfängers beim allfälligen Tod des Spenders.
1.9.2006,
1.1.2014,
1.3.2016,
1.8.2020
Kombinierte (simultane) Pankreas- und Nierentransplantation
Ja
 
1.4.2000,
1.1.2014,
1.8.2020
Pankreas- nach Nierentransplantation
Ja
 
1.1.2014,
1.8.2020
Isolierte Pankreas-Transplantation
Ja
 
1.1.2000,
1.1.2014,
1.8.2020
Kombinierte simultane Insel- und Nierentransplantation
Ja
 
1.1.2014,
1.8.2020
Insel- nach Nierentransplantation
Ja
 
1.1.2014,
1.8.2020
Isolierte Allotransplantation der Langerhans'schen Inseln
Ja
 
1.9.2006,
1.1.2014,
1.8.2020
Isolierte Autotransplantation der Langerhans'schen Inseln
Ja
 
1.9.2006,
1.1.2014,
1.8.2020
Isolierte Dünndarmtransplantation
Ja
 
1.9.2006,
1.1.2014,
1.8.2020
Leber-Dünndarm- und multiviszerale Transplantation
Ja
 
1.9.2006,
1.1.2014,
1.8.2020
1.3 Chirurgie des Bewegungsapparates
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Osteochondrale Mosaikplastik zur Deckung von Knorpel-Knochen-Defekten
Ja
Zur Behandlung von posttraumatischen Knorpel-Knochenläsionen am Kniegelenk mit maximal 2 cm² Ausdehnung. Zur Behandlung von Knorpel-Knochenläsionen bei Osteochondrosis Dissecans im Kniegelenk.
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.9.2006,
1.7.2017,
1.4.2023
Autologe Chondrozytentransplantation
Ja
Zur Behandlung von posttraumatischen Knorpelläsionen am Kniegelenk. Gemäss den Empfehlungen und der Liste der Indikationen und Kontraindikationen der schweizerischen Medizinaltarif-Kommission UVG (MTK) vom 10. Dezember 2019 (Faktenblatt 2019-147.829.01-1)5.
Zur Behandlung von Knorpelläsionen bei Osteochondrosis Dissecans im Kniegelenk.
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.9.2006,
1.7.2017-31.12.2020,
1.4.2023-31.12.2024
Plättchen-Gel bei Knie-Totalprothese
Nein
 
1.9.2006
Kollagen-Meniskus-Implantat
Nein
 
1.1.2014
Laser-Meniscectomie
Nein
 
1.9.2006
1.4 Chirurgie der Wirbelsäule
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Zement-Augmentation (Vertebroplastie, Kyphoplastie) zur Therapie von osteoporotischen Wirbelkörperfrakturen
Ja
Bei osteoporotischer Wirbelkörperfraktur, wenn eine konservative Schmerztherapie keine für eine Mobilisierung ausreichende Schmerzlinderung ergibt oder zu erwarten ist, gemäss der Leitlinie "Chirurgische Behandlung von osteoporotischen Wirbelkörperfrakturen" der Schweizerischen Gesellschaft für Spinale Chirurgie, der Schweizerischen Gesellschaft für Neurochirurgie und der Schweizerischen Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates vom 8. September 2021.6
Interdisziplinäre Indikationsstellung durch ein "Spine Board", bestehend aus einem Facharzt für Neurochirurgie oder Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates mit Schwerpunkt Wirbelsäulenchirurgie (Weiterbildungsprogramm vom 1. Januar 2021)7 und mindestens einem Facharzt für Allgemeine Innere Medizin oder Rheumatologie oder Endokrinologie. Die Besprechung und Indikationsstellung muss dokumentiert sein.
Durchführung an einem Zentrum, an welchem mindestens ein Facharzt für Neurochirurgie oder Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates mit Schwerpunkt Wirbelsäulenchirurgie (Weiterbildungsprogramm vom 1. Januar 2021)8 tätig ist.
1.9.2006,
1.1.2014,
1.4.2023
Spondylodese mittels Diskuskäfigen oder Knochentransplantat
Ja
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
- Instabilität der Wirbelsäule mit Diskushernie, Diskushernienrezidiv oder Stenose bei Patienten mit therapieresistenten invalidisierenden spondylogenen oder radikulären Schmerzen, bedingt durch klinisch und radiologisch nachgewiesene instabile, degenerative Pathologien der Wirbelsäule
- nach Misserfolg einer hinteren Spondylodese mit Pedikelschraubensystem.
1.9.2006
Prothesen der zervikalen Bandscheiben
Ja
Indikation:
Symptomatische degenerative Erkrankung der Bandscheiben der Halswirbelsäule.
Eine 3-monatige konservative Therapie war erfolglos. Ausnahmen sind Patienten mit degenerativen Erkrankungen der Halswirbelsäule, die auch unter stationären Therapiebedingungen an nicht beherrschbaren Schmerzzuständen leiden oder bei denen trotz konservativer Therapie progrediente neurologische Ausfälle auftreten.
- Degeneration von maximal zwei Segmenten
- keine primäre segmentale Kyphose
- Beachtung der allgemeinen Kontraindikationen.
Durchführung der Operation nur durch Fachärzte für Neurochirurgie oder Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates mit Schwerpunkt Wirbelsäulenchirurgie (SGNC und SO, Weiterbildungsprogramm vom 1. Januar 20219).
Soll der Eingriff durch einen Chirurgen durchgeführt werden, der die oben genannten Voraussetzungen nicht erfüllt, so ist vorgängig die besondere Gutsprache der Kasse einzuholen, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.9.2006,
1.7.2017,
1.4.2023
Prothesen der lumbalen Bandscheiben
Ja
Indikation:
Symptomatische degenerative Erkrankung der Bandscheiben der Lendenwirbelsäule.
Eine 6-monatige konservative Therapie war erfolglos. Ausnahmen sind Patienten mit degenerativen Erkrankungen der Lendenwirbelsäule, die auch unter stationären Therapiebedingungen an nicht beherrschbaren Schmerzzuständen leiden.
- Degeneration von maximal zwei Segmenten
- keine primäre Facettengelenksarthrose
- Beachtung der allgemeinen Kontraindikationen.
Durchführung der Operation nur durch Fachärzte für Neurochirurgie oder Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates mit Schwerpunkt Wirbelsäulenchirurgie (SGNC und SO, Weiterbildungsprogramm vom 1. Januar 202110). Soll der Eingriff durch einen Chirurgen durchgeführt werden, der die oben genannten Voraussetzungen nicht erfüllt, so ist vorgängig die besondere Gutsprache der Kasse einzuholen, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.9.2006,
1.7.2017,
1.4.2023
Interspinöse dynamische Stabilisierung der Wirbelsäule
Ja
Indikation:
Dynamische Spinalstenose, Spinalstenose mit Dekompression, Diskushernienrezidiv mit Dekompression und Facettenhyperpressions-Syndrom.
Durchführung der Operation nur durch Fachärzte für Neurochirurgie oder Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates mit Schwerpunkt Wirbelsäulenchirurgie (SGNC und SO, Weiterbildungsprogramm vom 1. Januar 202111).
Soll der Eingriff durch einen Chirurgen durchgeführt werden, der die oben genannten Voraussetzungen nicht erfüllt, so ist vorgängig die besondere Gutsprache der Kasse einzuholen, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.1.2018,
1.4.2023
Posteriore pedikel-schraubenbasierte dynamische Stabilisierung der Wirbelsäule
Ja
Indikationen:
- Spinalstenose mit oder ohne degenerative Spondylolisthesis, auf maximal zwei Etagen; bei mehr als zwei Etagen ist eine vorgängige besondere Gutsprache der Kasse erforderlich, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
- Bandscheibendegeneration auf maximal zwei Etagen, evtl. mit einer Facettenarthrose.
Eine 6-monatige konservative Therapie war erfolglos. Ausnahmen sind Patienten mit degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule, die auch unter stationären Therapiebedingungen an nicht beherrschbaren Schmerzzuständen leiden oder bei denen trotz konservativer Therapie progrediente neurologische Ausfälle auftreten.
Durchführung der Operation nur durch Fachärzte für Neurochirurgie oder Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates mit Schwerpunkt Wirbelsäulenchirurgie (SGNC und SO, Weiterbildungsprogramm vom 1. Januar 202112).
Soll der Eingriff durch einen Chirurgen durchgeführt werden, der die oben genannten Voraussetzungen nicht erfüllt, so ist vorgängig die besondere Gutsprache der Kasse einzuholen, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.1.2018,
1.4.2023
Laser-Diskushernienoperation;
Laserdiskusdekompression
Nein
 
1.4.2000
Intradiskale elektrothermale Therapie
Nein
 
1.9.2006
1.5 Urologie
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Uroflowmetrie (Messung des Urinflusses mit kurvenmässiger Registrierung)
Ja
 
1.4.2000,
1.1.2014
Extrakorporale Stosswellenlithotripsie (ESWL), Nierensteinzertrümmerung
Ja
Indikationen:
ESWL eignet sich:
a) bei Harnsteinen des Nierenbeckens,
b) bei Harnsteinen des Nierenkelches,
c) bei Harnsteinen des Ureters, falls die konservative Behandlung jeweils erfolglos geblieben ist und wegen der Lage, der Form und der Grösse des Steines ein Spontanabgang als unwahrscheinlich beurteilt wird.
Die mit der speziellen Lagerung des Patienten verbundenen erhöhten Risiken bei der Narkose erfordern eine besonders kompetente fachliche und apparative Betreuung während der Narkose (spezielle Ausbildung der Ärzte und der Narkosegehilfen sowie adäquate Überwachungsgeräte).
1.4.2000
Operative Behandlung bei Erektionsstörungen:
 
 
 
- Penisprothese
Nein
 
1.4.2000
- Revaskularisationschirurgie
Nein
 
1.4.2000
Embolisationsbehandlung bei Varikozele testis:
 
 
 
- mittels Verödungs- oder Coilmethode
Ja
 
1.4.2000
- mittels Balloons oder Mikrocoils
Nein
 
1.4.2000
Transurethrale ultraschallgesteuerte laserinduzierte Prostataektomie
Nein
 
1.4.2000
Hochenergie Transurethrale Mikrowellentherapie (HE-TUMT)
Nein
 
1.9.2006
Elektrische Neuromodulation der sakralen Spinalnerven mit einem implantierbaren Gerät zur Behandlung von Harninkontinenz oder Blasenentleerungsstörungen
Ja
Als Zweitlinien- oder Drittlinien-Therapie nach Ausschöpfen konservativer Massnahmen und Einbezug nicht- resp. minimal-invasiver Therapie-Optionen (tibiale/pudendale Nervenstimulation, OnabotulinumtoxinA-Injektionen in den Detrusor).
Indikationsstellung, Durchführung, Nachkontrollen und Qualitätssicherung gemäss den Richtlinien Sakrale Neuromodulation der "Swiss Society for Sacral Neuromodulation (SSSNM)" vom 30. September 202113.
Die Indikationsstellung sowie Eingriffe (Implantation der Elektroden und des Neuromodulators) dürfen ausschliesslich unter der Verantwortung von Fachärzten für Urologie mit Schwerpunkt Neuro-Urologie (Weiterbildungsprogramm vom 1. Juli 2014, revidiert am 19. Oktober 201714) erfolgen.
Durchführung an Zentren, die aufgrund ihrer Organisation und ihres Personals die Richtlinien der SSSNM vom 30. September 202115 erfüllen. Bei Zentren, die von der SSSNM anerkannt sind, wird davon ausgegangen, dass diese Voraussetzung erfüllt ist.
Soll der Eingriff in einem Zentrum durchgeführt werden, das von der SSSNM nicht anerkannt ist, so ist vorgängig die besondere Kostengutsprache der Kasse einzuholen, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.9.2006,
1.1.2014,
1.1.2021,
1.4.2023
Elektrische Neuromodulation der sakralen Spinalnerven mit einem implantierbaren Gerät zur Behandlung der Stuhlinkontinenz
Ja
Nach erfolgloser konservativer und/oder chirurgischer Behandlung (inklusive Rehabilitation).
Indikationsstellung, Durchführung, Nachkontrollen und Qualitätssicherung gemäss den Richtlinien Sakrale Neuromodulation der "Swiss Society for Sacral Neuromodulation (SSSNM)" vom 30. September 202116.
Die Indikationsstellung sowie Eingriffe (Implantation der Elektroden und des Neuromodulators) dürfen ausschliesslich unter der Verantwortung von Fachärzten für Chirurgie mit Schwerpunkt Viszeralchirurgie (Weiterbildungsprogramm vom 1. Januar 202017) oder Fachärzten für Chirurgie mit Diplom "EBSQ Coloproctology" erfolgen.
Durchführung an Zentren, die aufgrund ihrer Organisation und ihres Personals die Richtlinien der SSSNM vom 30. September 202118 erfüllen. Bei Zentren, die von der SSSNM anerkannt sind, wird davon ausgegangen, dass diese Voraussetzung erfüllt ist.
Soll der Eingriff in einem Zentrum durchgeführt werden, das von der SSSNM nicht anerkannt ist, so ist vorgängig die besondere Kostengutsprache der Kasse einzuholen, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.9.2006,
1.1.2014,
1.1.2021,
1.4.2023
Perkutane Elektroneuromodulation des Tibialnervs mit Nadelelektroden
Ja
Zur Behandlung der idiopathischen hyperaktiven Blase oder der Stuhlinkontinenz
Nach Ausschöpfen konservativer Therapieoptionen
Indikationsstellung und Durchführung ausschliesslich durch Fachärzte für Urologie oder für Gynäkologie und Geburtshilfe mit Schwerpunkt Urogynäkologie (Weiterbildungsprogramm vom 1. Januar 2016, revidiert am 16. Februar 2017)19 (bei hyperaktiver Blase) oder für Gastroenterologie oder für Chirurgie mit Schwerpunkt Viszeralchirurgie (Weiterbildungsprogramm vom 1. Januar 2020) (bei Stuhlinkontinenz)
1.2.2020,
1.4.2023
Repetitive periphere Magnetstimulation (rPMS, Magnetic Innervation Therapy) des Beckenbodens bei Urin-Inkontinenz
Nein
 
1.1.2018
Behandlung von Blasenspeicherstörung durch zystoskopische Injektion von Botulinumtoxin Typ A in die Blasenwand
Ja
Nach Ausschöpfung konservativer Therapieoptionen.
Bei folgenden Indikationen:
- Harninkontinenz infolge neurogener Detrusorhyperaktivität in Zusammenhang mit einer neurologischen Erkrankung bei Erwachsenen, sofern die Behandlung durch Fachärzte für Urologie durchgeführt wird
- idiopathische hyperaktive Blase bei Erwachsenen, sofern die Behandlung durch Fachärzte für Urologie oder für Gynäkologie und Geburtshilfe mit Schwerpunkt Urogynäkologie (Weiterbildungsprogramm vom 1. Januar 2016, revidiert am 16. Februar 2017)20 durchgeführt wird
1.1.2014,
1.1.2016,
1.1.2017,
1.4.2023
Urologische Stents
Ja
Wenn ein chirurgischer Eingriff aufgrund von Komorbidität oder schwerer körperlicher Beeinträchtigung oder aus technischen Gründen kontraindiziert ist.
1.1.2014
Hoch intensiver fokussierter Ultraschall (HIFU) zur Behandlung des Prostatakarzinoms
Nein
 
1.1.2014
Transurethale photoselektive Vaporisation der Prostata (PVP) mittels Laser
Ja
Beim symptomatischen Prostataobstruktionssyndrom.
1.1.2014
1.6 Plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Operative Mammarekonstruktion
Ja
Zur Herstellung der physischen und psychischen Integrität der Patientin nach medizinisch indizierter Brustamputation oder teilweiser Brustentfernung.
1.4.2000,
1.1.2016
Autologe Fetttransplantation zur postoperativen Rekonstruktion der Mamma
Ja
Als ergänzende Massnahme zur Massnahme "Operative Mammarekonstruktion".
Durch Fachärzte für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie.
Maximal drei Sitzungen und keine erneuten späteren Behandlungen mit autologer Fetttransplantation.
1.3.2019 -30.6.2023
Operative Reduktion der gesunden Brust bei Brustamputation oder teilweiser Brustentfernung der erkrankten Brust
Ja
Zur Behebung einer Brustasymmetrie und Herstellung der physischen und psychischen Integrität der Patientin.
1.1.2016,
1.10.2018
Autologe Fetttransplantation zur Korrektur konnataler, krankheitsbedingter und posttraumatischer Defekte
Ja
Durch Fachärzte für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie.
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.1.2017,
1.3.2019
Hautautograft mit gezüchteten Keratinozyten
Ja
Bei Erwachsenen:
- Verbrennungen von 70 % oder mehr der gesamten Körperoberfläche;
- tiefe Verbrennungen von 50 % oder mehr der gesamten Körperoberfläche.
Bei Kindern:
- Verbrennungen von 50 % oder mehr der gesamten Körperoberfläche;
- tiefe Verbrennungen von 40 % oder mehr der gesamten Körperoberfläche.
1.9.2006
Behandlung der Gesichtslipoatrophie mit Füllmaterial
Ja
Bei Auftreten der Gesichtslipoatrophie nach einer medikamentösen Behandlung oder im Rahmen einer Erkrankung.
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.1.2014
2 Innere Medizin
2.1 Innere Medizin allgemein und diverse
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Hyperbare Sauerstofftherapie
Ja
Bei
- chronischen Bestrahlungsschäden und Bestrahlungsspätschäden
- akuter Osteomyelitis am Kiefer
- chronischer Osteomyelitis
- diabetischem Fusssyndrom im Stadium ≥2B nach der Wagner-Armstrong-Klassifikation
- Dekompressionskrankheit, sofern der Unfallbegriff nicht erfüllt ist. Durchführung in den Zentren gemäss dem "Merkblatt für Rettungsdienste" von Divers Alert Network (DAN) und REGA21; ausserhalb dieser Zentren: Wenn der Transport zur nächsten hyperbaren Druckkammer gemäss Merkblatt nicht schnell und schonend genug gewährleistet werden kann.
1.4.2000,
1.1.2014
 
Nein
- akuter idiopathischer Hörsturz
1.1.2017
Impfung gegen Tollwut
Ja
Bei Behandlung von Patienten, die bereits von einem tollwütigen oder der Tollwut verdächtigen Tier gebissen wurden.
1.4.2000
Behandlung der Adipositas
Ja
- bei Übergewicht (Body-Mass-Index (BMI) ≥30 kg/m²)
- bei Übergewicht (BMI ≥25 kg/m²) und Folgeerkrankung, welche durch die Gewichtsreduktion günstig beeinflusst werden kann
1.4.2000,
1.4.2023
- durch Amphetaminderivate
Nein
 
1.4.2000
- durch Schilddrüsenhormon
Nein
 
1.4.2000
- durch Diuretika
Nein
 
1.4.2000
- durch Chorion-Gonadotropin-Injektionen
Nein
 
1.4.2000
Hämodialyse in Heimbehandlung
Ja
 
1.4.2000
Enterale Ernährung zu Hause
Ja
Wenn eine ausreichende perorale sondenfreie Ernährung ausgeschlossen ist.
1.4.2000
Sondenfreie enterale Ernährung zu Hause
Ja
Indikationsstellung gemäss den "Richtlinien der Gesellschaft für klinische Ernährung der Schweiz (GESKES) über Home Care, künstliche Ernährung zu Hause" vom Januar 201322.
1.9.2006,
1.1.2014
Parenterale Ernährung zu Hause
Ja
 
1.4.2000
LDL-Apherese
Ja
Bei homozygoter familiärer Hypercholesterinämie.
Durchführung in einem Zentrum, das über die nötige Infrastruktur und Erfahrung verfügt.
1.4.2000,
1.1.2014
 
Nein
Bei heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie.
 
 
Nein
Bei therapierefraktärer Hypercholesterinämie.
 
Gallensteinzertrümmerung
Ja
Intrahepatische Gallensteine; extrahepatische Gallensteine im Bereich des Pankreas und des Choledochus. Gallenblasensteine bei inoperablen Patienten (auch laparoskopische Cholezystektomie ausgeschlossen).
1.4.2000
Polysomnographie Polygraphie
Ja
Bei dringender Verdachtsdiagnose auf:
- Schlafapnoesyndrom;
- periodische Beinbewegungen im Schlaf;
- Narkolepsie, wenn die klinische Diagnose unsicher ist;
- ernsthafte Parasomnie (epileptische nächtliche Dystonie oder gewalttätiges Verhalten im Schlaf), wenn die Diagnose unsicher ist und daraus therapeutische Konsequenzen erwachsen.
Indikationsstellung und Durchführung in Zentren, die die Anforderungen der "Richtlinien zur Anerkennung von Zentren für Schlafmedizin und für die Erteilung des Zertifikates zur Durchführung von respiratorischen Polygraphien" vom 1. Januar 201923 der "Swiss Society for Sleep Research, Sleep Medicine and Chronobiology" (SSSSC) erfüllen.
Bei den von der SSSSC anerkannten Zentren wird davon ausgegangen, dass sie diese Anforderungen erfüllen. Soll die Untersuchung in einem Zentrum durchgeführt werden, das von der SSSSC nicht anerkannt ist, so ist vorgängig die besondere Gutsprache der Kasse einzuholen, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.4.2000,
1.1.2014,
1.1.2018,
1.1.2021
 
Nein
Routineabklärung der vorübergehenden und der chronischen Insomnie, der Fibrositis und des Chronic Fatigue Syndrome.
1.4.2000
 
Nein
Bei dringender Verdachtsdiagnose auf:
- eine Ein- und Durchschlafstörung, wenn die initiale Diagnose unsicher ist und die Behandlung, ob verhaltensmässig oder medikamentös, nicht erfolgreich ist;
- persistierende zirkadiane Rhythmusstörung, wenn die klinische Diagnose unsicher ist.
1.9.2006
 
Nein
Bei Geschwistern von Säuglingen, die am Sudden Infant Death Syndrome (SIDS) verstorben sind.
1.1.2014
Polygraphie
Ja
Bei dringender Verdachtsdiagnose auf Schlafapnoe-Syndrom.
Durchführung nur durch Facharzt Pneumologie oder Oto-Rhino-Laryngologie, dessen Ausbildung in und praktische Erfahrung mit respiratorischer Polygraphie die Anforderungen der "Richtlinien zur Anerkennung von Zentren für Schlafmedizin und für die Erteilung des Zertifikates zur Durchführung von respiratorischen Polygraphien" vom 1. Januar 201924 der "Swiss Society for Sleep Research, Sleep Medicine and Chronobiology" (SSSSC) oder der "Richtlinien für die Erteilung eines Zertifikats für die Durchführung von respiratorischen Polygraphien durch ORL-Ärzte" der Schweizerischen Gesellschaft für Oto-Rhino-Laryngologie, Hals- und Gesichtschirurgie (SGORL) vom 26. März 201525 erfüllen.
Bei den Fachärzten (Pneumologie oder ORL), die von der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie (SGP) oder der SGORL anerkannt sind, wird davon ausgegangen, dass sie diese Voraussetzungen erfüllen.
Soll die Untersuchung von einem Facharzt durchgeführt werden, der nicht von der SGP oder der SGORL anerkannt ist, so ist vorgängig die besondere Gutsprache der Kasse einzuholen, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.9.2006,
1.1.2014,
1.1.2016,
1.1.2018,
1.1.2021
Multiple-Sleep Latency-Test
Ja
Indikationsstellung und Durchführung in Zentren, die die Anforderungen der "Richtlinien zur Anerkennung von Zentren für Schlafmedizin und für die Erteilung des Zertifikates zur Durchführung von respiratorischen Polygraphien" vom 1. Januar 201926 der SSSSC erfüllen.
Bei den von der SSSSC anerkannten Zentren wird davon ausgegangen, dass sie diese Anforderungen erfüllen.
Soll die Untersuchung in einem nicht von der SSSSC anerkannten Zentrum durchgeführt werden, so ist vorgängig die besondere Gutsprache der Kasse einzuholen, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.4.2000,
1.1.2014,
1.1.2018,
1.1.2021
Maintenance-of-Wakefullness-Test
Ja
Indikationsstellung und Durchführung in Zentren, die die Anforderungen der "Richtlinien zur Anerkennung von Zentren für Schlafmedizin und für die Erteilung des Zertifikates zur Durchführung von respiratorischen Polygraphien" vom 1. Januar 201927 der SSSSC erfüllen.
Bei den von der SSSSC anerkannten Zentren wird davon ausgegangen, dass sie diese Anforderungen erfüllen.
Soll die Untersuchung in einem nicht von der SSSSC anerkannten Zentrum durchgeführt werden, so ist vorgängig die besondere Gutsprache der Kasse einzuholen, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.4.2000,
1.1.2014,
1.1.2018,
1.1.2021
Aktigraphie
Ja
Indikationsstellung und Durchführung in Zentren, die die Anforderungen der "Richtlinien zur Anerkennung von Zentren für Schlafmedizin und für die Erteilung des Zertifikates zur Durchführung von respiratorischen Polygraphien" vom 1. Januar 201928 der SSSSC erfüllen.
Bei den von der SSSSC anerkannten Zentren wird davon ausgegangen, dass sie diese Anforderungen erfüllen.
Soll die Untersuchung in einem nicht von der SSSSC anerkannten Zentrum durchgeführt werden, so ist vorgängig die besondere Gutsprache der Kasse einzuholen, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.4.2000,
1.1.2014,
1.1.2018,
1.1.2021
Atemtest mit Harnstoff 13C zum Nachweis von Helicobacter pylori
Ja
 
1.4.2000,
1.1.2014
Kalorimetrie und/oder Ganzkörpermessung im Rahmen der Adipositasbehandlung
Nein
 
1.9.2006
Kapselendoskopie
Ja
Zur Abklärung des Dünndarms vom Ligamentum Treitz bis zur Ileozökalklappe bei
- Blutungen unbekannter Ursache
- chronisch entzündlichen Erkrankungen des Dünndarms.
Nach vorgängig durchgeführter negativer Gastroskopie und Kolonoskopie.
1.9.2006
 
 
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
 
Extrakorporelle Photopherese
Ja
Beim kutanen T-Zell-Lymphom (Sézary-Syndrom oder erythrodermatische Mycosis Fungoides Stadium IIIA, IIIB, IV).
1.1.2014,
1.1.2021
 
Ja
Bei Graft-Versus-Host-Disease, wenn die vorausgegangene konventionelle Therapie (z.B. Kortikosteroide) erfolglos war.
1.1.2014
 
Ja
Nach einer Lungentransplantation nur bei Bronchiolitis-obliterans-Syndrom, wenn augmentierte Immunsuppression sowie ein Behandlungsversuch mit Makroliden erfolglos waren.
1.1.2017,
1.4.2023-31.12.2024
Endovaskuläre Therapie der vaskulär bedingten erektilen Dysfunktion:
- endovaskuläre Revaskularisation der peniszuführenden Arterien
- endovaskuläre Embolisationstherapie der penisabführenden Venen
Ja
Unter folgenden (kumulativ erfüllten) Voraussetzungen:
- Nichtansprechen auf vasoaktive Substanzen oder wenn diese kontraindiziert sind.
- nach vorgängigem Ausschluss urologischer und hormoneller Ursachen
- bei hämodynamisch (Duplexsonographie unter intracavernös injiziertem Prostaglandin) und bildgebend (Computertomographie oder Katheterangiographie) nachgewiesener und dokumentierter vaskulärer Ursache der erektilen Dysfunktion
- Abklärung und Durchführung durch Fachärzte für Angiologie mit einer Weiterbildung gemäss Fähigkeitsprogramm "Interventionelle Angiologie (SGA)" vom 1. Januar 202229 oder durch Fachärzte für Radiologie mit Erfahrung mit interventionell-radiologischen Techniken oder Fachärzte für Gefässchirurgie mit Erfahrung mit endovaskulären Techniken.
- vorliegende Dokumentation der kardiovaskulären Risikofaktoren und deren Behandlungsansätze
Teilnahme am Evaluationsregister "SwissPOWER"
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, die die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.4.2023-31.12.2025
Ultraschall-Elastographie der Leber
Ja
Zur Diagnostik und Verlaufskontrolle bei Leberfibrose bzw. -zirrhose (z.B. durch virale Hepatitiden, regelmässige Einnahme von Hepatotoxinen).
1.1.2014
2.2 Kardiologie
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Implantierbares Ereignisrekordersystem zur Erstellung eines subkutanen Elektrokardiogramms
Ja
 
1.9.2006,
1.1.2014,
1.10.2018
Telefonische Überwachung von Pacemaker-Patienten
Nein
 
1.4.2000
Telemedizin bei kardiologischen rhythmologischen Implantaten
Ja
 
1.1.2014,
1.1.2016
Intraaortale Ballonpumpe in der interventionellen Kardiologie
Ja
 
1.4.2000
Transmyokardiale Laser-Revaskularisation
Nein
 
1.4.2000
Kardiale Resynchronisationstherapie auf Basis eines Dreikammer-Schrittmachers, Implantation und Aggregatwechsel
Ja
Bei schwerer, therapierefraktärer chronischer Herzinsuffizienz mit ventrikulärer Asynchronie.
Unter folgenden Voraussetzungen:
- Schwere chronische Herzinsuffizienz (NYHA III oder IV) mit einer linksventrikulären Auswurffraktion ≤ 35 % trotz adäquater medikamentöser Therapie
- Linksschenkelblock mit QRS-Verbreiterung auf ≥ 130 Millisekunden
Abklärung und Implantation nur an qualifizierten Kardiologiezentren, die über ein interdisziplinäres Team mit der erforderlichen elektrophysiologischen Kompetenz und der notwendigen Infrastruktur (Echokardiographie, Programmierkonsole, Herzkatheterlabor) verfügen.
1.9.2006
Ambulantes Therapieprogramm der Sekundärprophylaxe nach koronaren Ereignissen
Nein
 
1.1.2005,
1.1.2014
Intrakoronare Brachytherapie
Nein
 
1.9.2006
Implantation von beschichteten Koronarstents
Ja
 
1.9.2006
Koronarangioplastie mit einem Paclitaxel freisetzenden Ballonkatheter
Ja
Indikationen:
- In-Stent-Restenosen
- Stenosen bei kleinen Herzkranzgefässen
1.1.2014
Perkutane interventionelle Behandlung der schweren Mitralklappeninsuffizienz
Ja
Bei inoperablen Patienten mit einer schweren Mitralklappeninsuffizienz (prädiktive Mortalität von 10 %-15 % innerhalb von einem Jahr) und geeigneter Herzklappenmorphologie.
Teilnahme am "Mitra Swiss Registry"
1.1.2014
Transkatheter Aortenklappenimplantation (TAVI)
bei Patienten mit schwerer Aortenstenose, die nicht operiert werden können oder ein hohes Operationsrisiko (Mortalitätsrisiko gemäss Risikoscore der Society of Thoracic Surgeons bzw. EuroScore II von ≥ 8 %) aufweisen
Ja
Unter folgenden (kumulativ erfüllten) Voraussetzungen:
1. Indikationsstellung und Durchführung gemäss den europäischen Richtlinien "2017 ESC/EACTS Guidelines for the management of valvular heart disease" vom 26. August 201730.
2. Das TAVI-Verfahren darf nur in Institutionen vorgenommen werden, die vor Ort herzchirurgische Eingriffe durchführen.
3. Der Entscheid, ob ein Patient für das TAVI-Verfahren zugelassen wird, muss in jedem Fall durch das Herzteam (Heart Team) getroffen werden, dem mindestens folgende Spezialisten angehören: zwei Fachärzte für Kardiologie, davon eine Person mit Spezialisierung in der interventionellen Kardiologie und Ausbildung für TAVI-Eingriffe, sowie je ein Facharzt für Herzchirurgie und für Anästhesie.
4. Alle Zentren, die TAVI-Verfahren durchführen, haben die diesbezüglichen Daten an das SWISS TAVI Registry weiterzuleiten.
1.1.2021
Transkatheter Aortenklappenimplantation (TAVI)
bei Patienten mit schwerer Aortenstenose, die ein mittleres Operationsrisiko (Mortalitätsrisiko gemäss Risikoscore der Society of Thoracic Surgeons bzw. EuroScore II von 4 bis 8 %) aufweisen
Ja
Unter folgenden (kumulativ erfüllten) Voraussetzungen:
1. Indikationsstellung und Durchführung gemäss den europäischen Richtlinien "2017 ESC/EACTS Guidelines for the management of valvular heart disease" vom 26. August 201731.
2. Das TAVI-Verfahren darf nur in Institutionen vorgenommen werden, die vor Ort herzchirurgische Eingriffe durchführen.
3. Der Entscheid, ob ein Patient für das TAVI-Verfahren zugelassen wird, muss in jedem Fall durch das Herzteam (Heart Team) getroffen werden, dem mindestens folgende Spezialisten angehören: zwei Fachärzte für Kardiologie, davon eine Person mit Spezialisierung in der interventionellen Kardiologie und Ausbildung für TAVI-Eingriffe, sowie je ein Facharzt für Herzchirurgie und für Anästhesie.
4. Alle Zentren, die TAVI-Verfahren durchführen, haben die diesbezüglichen Daten an das SWISS TAVI Registry weiterzuleiten.
1.1.2021 - 30.6.2023
Transkatheter Aortenklappenimplantation (TAVI)
bei Patienten mit schwerer Aortenstenose, die ein niedriges Operationsrisiko (Mortalitätsrisiko gemäss Risikoscore der Society of Thoracic Surgeons bzw. EuroScore II von < 4 %) aufweisen
Nein
 
1.1.2021
Elektrostimulation der Barorezeptoren mittels implantiertem Neurostimulator
Nein
 
1.8.2020
Phonokardiographie / akustischer Schnelltest
Nein
 
1.4.2023
2.3 Neurologie
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Elektrostimulation des Rückenmarks durch die Implantation eines Neurostimulationssystems
Ja
Behandlung schwerer chronischer Schmerzzustände, vor allem Schmerzen vom Typ der Deafferentation (Phantomschmerzen), Status nach Diskushernie mit Wurzelverwachsungen und entsprechenden Sensibilitätsausfällen in den Dermatomen, Kausalgie, vor allem auch Plexusfibrosen nach Bestrahlung (Mammakarzinom), wenn eine strenge Indikation erstellt wurde und ein Test mit perkutaner Elektrode stattgefunden hat. Der Wechsel des Pulsgenerators gehört zur Pflichtleistung.
1.4.2000
Elektrostimulation tiefer Hirnstrukturen durch Implantation eines Neurostimulationssystems
Ja
Behandlung schwerer chronischer Schmerzen vom Typ der Deafferentation zentraler Ursache (z.B. Hirn-/Rückenmarksläsionen, intraduraler Nervenausriss), wenn eine strenge Indikation erstellt wurde und ein Test mit perkutaner Elektrode stattgefunden hat. Der Wechsel des Pulsgenerators gehört zur Pflichtleistung.
Behandlung schwerer Dystonien mit ungenügender Symptomkontrolle durch medikamentöse Therapie.
Abklärung und Durchführung in spezialisierten Zentren, die über die notwendige Infrastruktur verfügen (stereotaktische Neurochirurgie, Neurologie mit Spezialgebiet Bewegungsstörungen, Neuroradiologie).
1.4.2000,
1.1.2009,
1.1.2014
Elektrische Neuromodulation der Beckennerven mit einem implantierbaren Gerät durch Laparaskopie (LION-Prozedur: Laparoscopic Implantation of Neuroprothesis)
Nein
 
1.1.2014
Stereotaktische Operationen zur Behandlung der chronischen therapieresistenten parkinsonschen Krankheit (Radiofrequenzläsionen und chronische Stimulationen im Pallidum, Thalamus und Subthalamus)
Ja
Etablierte Diagnose einer idiopathischen parkinsonschen Krankheit. Progredienz der Krankheitssymptome über mindestens 2 Jahre. Ungenügende Symptomkontrolle durch Dopamin-Behandlung (Off-Phänomen, On/Off-Fluktuationen, On-Dyskinesien). Abklärung und Durchführung in spezialisierten Zentren, welche über die notwendigen Infrastrukturen verfügen (funktionelle Neurochirurgie, Neurologie, Neuroradiologie).
1.9.2006
Stereotaktische Operation (Radiofrequenzläsionen und chronische Stimulation des Thalamus) zur Behandlung des chronischen, therapieresistenten, nicht parkinsonschen Tremors
Ja
Etablierte Diagnose eines nicht parkinsonschen Tremors, Progredienz der Symptome über mindestens 2 Jahre; ungenügende Symptomkontrolle durch medikamentöse Behandlung. Abklärung und Durchführung in spezialisierten Zentren, die über die nötigen Infrastrukturen verfügen (funktionelle Neurochirurgie, Neurologie, neurologische Elektrophysiologie, Neuroradiologie).
1.9.2006
Fokussierte Ultraschalltherapie im Pallidum, Thalamus und Subthalamus
Ja
Zur Behandlung bei etablierter Diagnose eines nicht-parkinsonschen Tremors, Progredienz der Symptome über mindestens 2 Jahre, ungenügende Symptomkontrolle durch medikamentöse Behandlung.
1.1.2021
 
Ja
Zur Behandlung bei etablierter Diagnose einer idiopathischen parkinsonschen Krankheit, Progredienz der Krankheitssymptome über mindestens 2 Jahre, ungenügende Symptomkontrolle durch Dopamin-Behandlung (Off-Phänomen, On-/Off-Fluktuationen, On-Dyskinesien).
1.1.2021,
1.4.2023
 
Ja
Zur Behandlung bei schweren chronischen therapieresistenten neuropathischen Schmerzen.
1.4.2023-31.12.2025
Periphere Nervenstimulation der Okzipitalnerven
Ja
Bei therapierefraktärer chronischer Migräne gemäss den Diagnosekriterien der International Headache Society (International classification of headache disorders, 2nd edition, Cephalalgia 2004 (suppl 1) IHS ICHD-II code 1.5.1).32
1.1.2015
Motorisch evozierte Potentiale als Gegenstand neurologischer Spezialuntersuchungen
Ja
Diagnostik neurologischer Krankheiten.
Durch Ärzte mit einer Weiterbildung gemäss Fähigkeitsprogramm Elektroencephalographie (SGKN) vom 1. Januar 2016, revidiert am 12. März 202033, oder gemäss Fähigkeitsprogramm Elektroneuromyographie (SGKN) vom 1. Januar 2016, revidiert am 12. März 202034
1.4.2000,
1.4.2023
Resektive kurative "Herdchirurgie" der Epilepsie
Ja
Indikation:
- Nachweis des Vorliegens einer "Herdepilepsie"
- Schwere Beeinträchtigung des Patienten durch das Anfallsleiden
- Nachgewiesene Pharmakotherapieresistenz
- Abklärung und Durchführung an einem Epilepsiezentrum, das über die nötige diagnostische Infrastruktur, insbesondere Elektrophysiologie, MRI, über Neuropsychologie sowie über die chirurgisch-therapeutische Erfahrung und adäquate Nachbehandlungsmöglichkeiten verfügt.
1.4.2000,
1.1.2014
Palliative Chirurgie der Epilepsie durch:
- Balkendurchtrennung
- Multiple subapiale Operation nach Morell-Whisler
- Vagusstimulation
Ja
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
Sofern die Abklärung ergibt, dass eine kurative "Herdchirurgie" nicht indiziert ist und mit einem palliativen Verfahren eine verbesserte Anfallskontrolle und Lebensqualität ermöglicht wird.
Abklärung und Durchführung an einem Epilepsiezentrum, das über die nötige diagnostische Infrastruktur, insbesondere Elektrophysiologie, MRI, über Neuropsychologie sowie über die chirurgisch-therapeutische Erfahrung und adäquate Nachbehandlungsmöglichkeiten verfügt.
1.4.2000,
1.1.2014
Magnet-Enzephalographie
Nein
 
1.9.2006
2.4 Rheumatologie
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Arthrosebehandlung mit intraartikulärer Injektion eines künstlichen Gleitmittels
Nein
 
1.4.2000
Arthrosebehandlung mit intraartikulärer Injektion von Teflon oder Silikon als "Gleitmittel"
Nein
 
1.4.2000
Mischinjektion mit Jodoformöl zur Arthrosebehandlung
Nein
 
1.4.2000
Extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT) am Bewegungsapparat
Nein
 
1.4.2000
Radiale Stosswellentherapie
Nein
 
1.9.2006
Viskosupplementation zur Arthrosebehandlung
Nein
 
1.9.2006,
1.1.2014
Low-Level-Laser-Therapie
Nein
 
1.9.2006
2.5 Onkologie und Hämatologie
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Laser bei palliativer minimaler Chirurgie
Ja
 
1.4.2000
Isolierte Extremitäten-Perfusion in Hyperthermie mit Tumor-Necrosis-Factor (TNF)
Ja
Bei malignen Melanomen mit ausschliesslichem Befall einer Extremität.
Bei Weichteilsarkomen mit ausschliesslichem Befall einer Extremität.
In spezialisierten Zentren mit Erfahrung in der interdisziplinären Behandlung von ausgedehnten Melanomen und Sarkomen mit dieser Methode. Das behandelnde Team setzt sich zusammen aus Fachärzten für onkologische Chirurgie, vaskuläre Chirurgie, Orthopädie, Anästhesie und Intensivmedizin.
Die Behandlung muss im Operationssaal unter Vollnarkose und kontinuierlicher Überwachung mittels Swan-Ganz-Katheter durchgeführt werden.
1.9.2006
 
Nein
Bei Melanomen und Sarkomen mit
- Befall oder Infiltration der Extremitäten-Wurzel (z.B. Inguinalbefall);
- Fernmetastasen
1.9.2006
Aktive spezifische Immuntherapie zur adjuvanten Behandlung des Kolonkarzinoms im Stadium II
Nein
 
1.1.2014
Multigenexpressionstest beim Mammakarzinom
Ja
Indikation:
Untersuchung von Tumorgewebe eines primären, invasiven Mammakarzinoms mit folgenden Eigenschaften:
- Der Östrogenrezeptorstatus ist positiv.
- Der humane, epidermale Wachstumsfaktor-2-Rezeptorstatus ist negativ (HER2-).
- Bis zu 3 loko-regionale Lymphknoten sind befallen.
- Konventionelle Befunde allein erlauben keine eindeutige Entscheidung bezüglich einer adjuvanten Chemotherapie.
Testvoraussetzungen:
Durchführung durch einen Facharzt Pathologie mit Schwerpunkt Molekularpathologie (Weiterbildungsprogramm vom 1. Januar 2002, revidiert am 6. Juni 201335). Bei Durchführung des labortechnischen Teils in einem ausländischen Labor muss dieses den Voraussetzungen IVDD 98/79/EG36 oder ISO 1518 /1702537 entsprechen.
1.1.2016-31.12.2023
Impfung mit dendritischen Zellen zur Behandlung des fortgeschrittenen Melanoms
Nein
 
1.9.2006
Hämatopoïetische Stammzell-Transplantation
 
In den von der Gruppe "Swiss Blood Stem Cell Transplantation and Cellular Therapy" (SBST) anerkannten Zentren.
Durchführung gemäss den von "The Joint Accreditation Committee-ISCT & EBMT (JACIE)" und der "Foundation for the Accreditation of Cellular Therapy (Fact)" herausgegebenen Normen: "FACT-JACIE International Standards for hematopoietic Cellular Therapy Product Collection, Processing and Administration", 8. Ausgabe vom Mai 202138.
Eingeschlossen ist die Operation beim Spender samt der Behandlung allfälliger Komplikationen sowie die folgenden Leistungen:
a) die Kosten einer angemessenen Versicherung des Spenders gegen mögliche schwerwiegende Folgen der Entnahme;
b) eine angemessene Entschädigung für den Erwerbsausfall, welcher der spendenden Person im Zusammenhang mit der Entnahme entsteht; sowie
c) alle ausgewiesenen Kosten, die dem Spender im Zusammenhang mit der Entnahme von Organen, Geweben oder Zellen entstehen, namentlich:
- Reisekosten;
- die Kosten der Abklärungen betreffend die Eignung als Spender;
- die Kosten der lebenslangen Nachverfolgung des Gesundheitszustands des Spenders; und
- die Kosten für den notwendigen Beizug entgeltlicher Hilfen, namentlich Haushaltshilfen oder Hilfen für die Betreuung von Personen.
Ausgeschlossen ist eine Haftung des Versicherers des Empfängers beim allfälligen Tod des Spenders.
1.1.2014,
1.2.2020,
1.4.2023
- autolog
Ja
- bei Lymphomen
- bei akuter lymphatischer Leukämie
- bei akuter myeloischer Leukämie
1.4.2000
 
 
- beim multiplen Myelom
1.9.2006
 
 
- beim Neuroblastom
- beim Medulloblastom
- beim Keimzelltumor
1.9.2006,
1.1.2014
 
 
- bei der systemischen Sklerose.
1.10.2018
 
Ja
- beim Ewing-Sarkom
- bei Weichteilsarkomen
- beim Wilms-Tumor.
1.9.2006,
1.1.2018,
1.4.2023-31.12.2027
 
Ja
In prospektiven kontrollierten klinischen Multizenterstudien:
- bei Autoimmunerkrankungen ausser systemischer Sklerose, Multipler Sklerose, Morbus Crohn, Diabetes mellitus.
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
Nach erfolgloser konventioneller Therapie oder bei Progression der Erkrankung.
1.9.2006,
1.1.2018,
1.3.2019,
1.4.2023-30.6.2023
 
Ja
- bei Multipler Sklerose
Am Universitätsspital Zürich im Rahmen einer Registerstudie.
Indikationsstellung durch interdisziplinäres MS-Stammzell-Transplantationsboard des Universitätsspitals Zürich.
1.3.2019-30.6.2024
 
Nein
- im Rückfall einer akuten myeloischen Leukämie
- im Rückfall einer akuten lymphatischen Leukämie
- beim Mammakarzinom
- beim kleinzelligen Bronchuskarzinom
- bei kongenitalen Erkrankungen
- beim Ovarialkarzinom
- bei seltenen soliden Tumoren im Kindesalter
- bei myelodysplastischen Syndromen
- bei der chronisch myeloischen Leukämie
- bei Morbus Crohn
- bei Diabetes mellitus.
1.4.2000,
1.1.2014,
1.10.2018
- allogen
Ja
- bei akuter myeloischer Leukämie
- bei akuter lymphatischer Leukämie
- bei der chronischen myeloischen Leukämie
- beim myelodysplastischen Syndrom
- bei der aplastischen Anämie
- bei Immundefekten und Inborn errors
- bei der Thalassämie und der Sichelzellanämie
- beim multiplen Myelom
- bei lymphatischen Krankheiten (Hodgkin's, Non-Hodgkin's, chronisch lymphatische Leukämie).
1.4.2000,
1.1.2014,
1.10.2018
 
Ja
In prospektiven kontrollierten klinischen Multizenterstudien:
- bei Autoimmunerkrankungen.
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
Nach erfolgloser konventioneller Therapie oder bei Progression der Erkrankung.
1.1.2018,
1.4.2023-30.6.2023
 
Nein
- bei soliden Tumoren
- beim Melanom
- beim Mammakarzinom
- beim Nierenzellkarzinom
- bei rheumatoider Arthritis.
1.9.2006,
1.1.2014,
1.10.2018
CAR-T-Zell-Therapie (CAR = chimärer Antigen-Rezeptor)
mit/bei:
 
Die Therapie umfasst den Behandlungskomplex bestehend aus der Entnahme autologer T-Zellen (Apherese), deren Ex-vivo-Genmodifikation und -Expansion, allfällige lympho-depletierende Vortherapien, Infusion der CAR-T-Zellen sowie Behandlung von allfälligen CAR-T-spezifischen Nebenwirkungen. Durchführung in den von "The Joint Accreditation Committee-ISCT & EBMT (JACIE)" für eine allogene und / oder autologe Stammzelltransplantation akkreditierten Zentren gemäss den von JACIE und der "Foundation for the Accreditation of Cellular Therapy (Fact)" herausgegebenen Normen: "FACT-JACIE International Standards for hematopoietic Cellular Therapy Product Collection, Processing and Administration", 6. Ausgabe vom März 2015, 6.1. Ausgabe vom Februar 2017, 7. Ausgabe vom März 2018 oder 8. Ausgabe vom Mai 2021. Soll die Therapie in einem Zentrum erfolgen, das nicht gemäss den genannten Voraussetzungen anerkannt ist, so ist vorgängig die besondere Gutsprache der Kasse einzuholen, die die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.4.2023
- Tisagenlecleucel:
Bei rezidiviertem oder therapierefraktärem diffusgrosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL, gemäss WHO-Klassifikation der hämatopoietischen und lymphatischen Neoplasien 2008) nach mindestens zwei Therapielinien.
Bei pädiatrischen und jungen erwachsenen Patienten bis zum vollendeten 25. Lebensjahr mit akuter lymphatischer B-Zell-Leukämie (B-Zell-ALL), welche:
- refraktär
- nach einer autologen Stammzell-Transplantation rezidiviert, oder
- nach zwei oder mehr Therapielinien rezidiviert ist.
Ja
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, die die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.4.2023-31.12.2024
- Axicabtagen-Ciloleucel:
Bei rezidiviertem oder therapierefraktärem diffus-grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL, gemäss WHO-Klassifikation der hämatopoietischen und lymphatischen Neoplasien 2008) und primär mediastinalem B-Zell-Lymphom (PMBCL) nach mindestens zwei Therapielinien.
Ja
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.4.2023-31.12.2024
- Brexucabtagene Autoleucel:
Bei Erwachsenen mit refraktärem oder rezidiviertem Mantelzell-Lymphom nach mindestens zwei Therapielinien, darunter ein Bruton Tyrosine Kinase Inhibitor.
Ja
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.4.2023-1.7.2027
3 Gynäkologie und Geburtshilfe, Reproduktionsmedizin
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Massnahmen zur Erhaltung der Fertilität bei Personen, die fertilitätsbeeinträchtigende Therapien erhalten
Ja
Bei postpubertären Jugendlichen und Erwachsenen bis zum vollendeten 40. Lebensjahr, die:
- wegen einer Therapie einer Krebserkrankung ein mittleres oder hohes Risiko (> 20 %) einer therapiebedingten persistierenden Amenorrhö bei der Frau oder einer Azoospermie beim Mann aufweisen; oder
- wegen einer nicht-onkologischen Erkrankung eine Stammzelltransplantation erhalten; oder
- mit Cyclophosphamid behandelt werden und ein mittleres oder hohes Risiko (> 20 %) einer therapiebedingten persistierenden Amenorrhö bei der Frau oder einer Azoospermie beim Mann aufweisen.
Massnahmen bei der Frau:
- Entnahme von Eizellen nach ovarieller Stimulation, Kryokonservierung von Eizellen; eine allfällige Fertilisierung vor der Kryokonservierung geht nicht zulasten der Kasse; oder
- Resektio, Kryokonservierung und Reimplantation von Ovarialgewebe.
Massnahmen beim Mann:
- Kryokonservierung von Spermien; oder
- wenn erforderlich: Hodenbiopsie (testikuläre Spermienextraktion).
Kryokonservierung für höchstens 5 Jahre; Verlängerung für zusätzliche 5 Jahre nur bei weiter bestehender Ovarialinsuffizienz bzw. Azoospermie. Übernahme einer darüber hinaus gehenden Kryokonservierung von Samen- und unbefruchteten Eizellen bei weiter bestehender Ovarialinsuffizienz bzw. Azoospermie nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
Indikationsstellung und Durchführung durch multidisziplinäre Zentren, die an einem multizentrischen Qualitätssicherungsprogramm mit Registerführung für fertilitätserhaltende Massnahmen bei Männern und Frauen im fertilen Alter mit einem Krebsleiden teilnehmen oder mit einem solchen Zentrum assoziiert sind.
1.1.2021
Künstliche Insemination
Ja
Mittels intrauteriner Insemination. Höchstens drei Behandlungszyklen pro Schwangerschaft.
1.4.2000,
1.1.2014
In-vitro-Fertilisation zur Abklärung der Sterilität
Nein
 
1.4.2000
In-Vitro-Fertilisation und Embryotransfer
Nein
 
1.4.2000
Sterilisation:
 
 
 
- bei der Frau
Ja
Im Rahmen der ärztlichen Behandlung einer Frau in gebärfähigem Alter ist die Sterilisation eine Pflichtleistung, wenn eine Schwangerschaft wegen eines voraussichtlich bleibenden krankhaften Zustandes oder einer körperlichen Anomalie zu einer Gefährdung des Lebens oder zu einer voraussichtlich dauernden gesundheitlichen Schädigung der Patientin führen müsste und andere Methoden der Schwangerschaftsverhütung aus medizinischen Gründen (im Sinne weitherziger Interpretation) nicht in Betracht kommen.
1.4.2000
- beim Ehemann
Ja
Wo die zu vergütende Sterilisation der Frau nicht möglich oder vom Ehepaar nicht erwünscht ist, hat die Kasse der Frau für die Kosten der Sterilisation des Ehemannes aufzukommen.
1.4.2000
Radiologisch und ultraschallgesteuerte minimal invasive Mammaeingriffe
Ja
Gemäss den Konsensusstatements der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie (SGS) und der Arbeitsgruppe "Bildgesteuerte minimal invasive Mammaeingriffe"; Senologie - Zeitschrift für Mammadiagnostik und -therapie 2009; 6: 181-184.39
1.9.2006,
1.1.2014
Schlingenoperation zur Behandlung der Stressinkontinenz bei der Frau
Ja
- Gemäss den Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und Beckenbodenpathologie AUG, Update Expertenbrief vom 16. Juni 2016 mit dem Titel "Schlingenoperationen zur Behandlung der weiblichen Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz)"40
- Das Implantat Reemex® ist von der Kostenübernahme ausgeschlossen.
1.9.2006,
1.1.2014,
1.3.2019
Schwangerschaftsabbruch
Ja
Bei Schwangerschaftsabbrüchen, die:
a) medizinisch indiziert und nach liechtensteinischem Recht straflos sind (§ 96 Abs. 4 StGB); und
b) nach der Gesetzgebung am Ort des Eingriffs zulässig sind.
Übernahme der Kosten für Gutachten zur Rechtfertigung des Eingriffs bis zur Höhe von maximal 250 Franken.
1.1.2002,
1.1.2014
4 Pädiatrie
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Ambulante multiprofessionelle Therapieprogramme in Gruppen für übergewichtige und adipöse Kinder und Jugendliche
Ja
1. Indikation:
a) bei Adipositas (BMI > 97. Perzentile);
b) bei Übergewicht (BMI zwischen 90. und 97. Perzentile) und Vorliegen mindestens einer der folgenden Krankheiten, deren Prognose sich durch das Übergewicht verschlechtert oder die eine Folge des Übergewichts ist: Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2, gestörte Glukosetoleranz, endokrine Störungen, Syndrom der polyzystischen Ovarien, orthopädische Erkrankungen, nicht alkoholbedingte Fettleberhepatitis, respiratorische Erkrankungen, Glomerulopathie, Essstörungen in psychiatrischer Behandlung.
1.8.2014
 
 
Definition von Adipositas, Übergewicht und Krankheiten gemäss den von der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie (SGP) herausgegebenen Empfehlungen in der Fachzeitschrift "Pediatrica", Ausgabe No. 6/2006 vom 19. Dezember 200641 und No. 1/2011 vom 4. März 201142.
 
 
 
2. Programme:
ärztlich geleitete Gruppenprogramme mit multiprofessionellem Therapieansatz gemäss den vom Schweizer Fachverein Adipositas im Kindes- und Jugendalter (akj) herausgegebenen Anforderungen in der Fachzeitschrift "Pediatrica", Ausgabe No. 2/2007 vom 13. April 200743. Bei ärztlich geleiteten Gruppenprogrammen, die durch die gemeinsame Kommission der SGP und des akj anerkannt sind, wird davon ausgegangen, dass diese Voraussetzung erfüllt ist. Soll die Therapie in einem Programm erfolgen, das von der gemeinsamen Kommission der SGP und des akj nicht anerkannt ist, so ist vorgängig die besondere Gutsprache der Kasse einzuholen, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
 
 
 
3. Es ist eine pauschale Vergütung zu vereinbaren.
 
 
Nein
Vereinfachte Programme für Kinder zwischen 4 und 8 Jahren.
1.8.2014
Ambulante individuelle multiprofessionelle strukturierte Therapie für übergewichtige und adipöse Kinder und Jugendliche, in 4 Schritten
Ja
1. Indikation:
a) bei Adipositas (BMI > 97. Perzentile);
b) bei Übergewicht (BMI zwischen 90. und 97. Perzentile) und Vorliegen mindestens einer der nachfolgenden Krankheiten, deren Prognose sich durch das Übergewicht verschlechtert oder die eine Folge des Übergewichts ist: Bluthochdruck, Diabetes mellitus Typ 2, gestörte Glukosetoleranz, endokrine Störungen, Syndrom der polyzystischen Ovarien, orthopädische Erkrankungen, nicht alkoholbedingte Fettleberhepatitis, respiratorische Erkrankungen, Glomerulopathie, Essstörungen in psychiatrischer Behandlung.
1.8.2014
 
 
Definition von Adipositas, Übergewicht und Krankheiten gemäss den von der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie (SGP) herausgegebenen Empfehlungen in der Fachzeitschrift "Pediatrica", Ausgabe No. 6/2006 vom 19. Dezember 200644 und No. 1/2011 vom 4. März 201145.
 
 
 
2. Therapie:
a) Schritt 1: ärztlich betreuter multidisziplinärer Ansatz während 6 Monaten mit höchstens 6 Ernährungsberatungssitzungen und 2 diagnostischen Physiotherapiesitzungen;
b) Schritte 2 und 3: ärztlich geleitete multidisziplinäre Programme, wenn die Therapiedauer über die 6 Monate von Schritt 1 hinausgeht oder bei Vorliegen einer bedeutenden Komorbidität;
c) Schritt 4: ärztliche Nachbehandlung.
 
 
 
3. Programme für Schritte 2 und 3:
ärztlich geleitete Programme mit multiprofessionellem Therapieansatz gemäss den vom Schweizer Fachverein Adipositas im Kindes- und Jugendalter (akj) herausgegebenen Anforderungen in der Fachzeitschrift "Pediatrica", Ausgabe No. 2/2007 vom 13. April 200746. Bei ärztlich geleiteten Programmen, die durch die gemeinsame Kommission der SGP und des akj anerkannt sind, wird davon ausgegangen, dass diese Voraussetzung erfüllt ist. Soll die Therapie in einem Programm erfolgen, das von der gemeinsamen Kommission der SGP und des akj nicht anerkannt ist, so ist vorgängig die besondere Gutsprache der Kasse einzuholen, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
 
Elektrostimulation der Harnblase
Ja
Bei organischen Miktionsstörungen.
1.4.2000
Atemmonitoring; Atem- und Herzfrequenzmonitoring
Ja
Bei Risikosäuglingen auf Anordnung eines Arztes einer SIDS-Abklärungsstelle.
1.4.2000
Hüftsonographie nach Graf bei Neugeborenen und Säuglingen
Ja
Durch speziell in dieser Methode ausgebildete Ärzte.
1.9.2006,
1.1.2014
Stationäre wohnortferne Behandlung bei schwerem Übergewicht
Nein
 
1.9.2006
Behandlung von Autismus-Spektrum-Störungen mittels "Packing"-Methode
Nein
 
1.2.2020
5 Dermatologie
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Photodynamische Behandlung von Hautkrankheiten mit Aminolaevulinsäure-Derivaten
Ja
 
1.8.2020
Embolisationsbehandlung von Gesichtshämangiomen (interventionelle Radiologie)
Ja
Es dürfen höchstens die gleichen Kosten wie für eine operative Behandlung (Excision) in Rechnung gestellt werden.
1.4.2000
Laser bei:
 
 
 
- Aknenarben
Nein
 
1.9.2006
- Keloid
Nein
 
1.9.2006
Klimatherapie am Toten Meer
Nein
 
1.4.2000
Ambulante Balneo-Phototherapie
Nein
 
1.7.2002
Zellstimulation durch pulsierende akustische Wellen (PACE) zur Behandlung akuter und chronischer Wundheilungsstörungen der Haut
Nein
 
1.1.2014
Anwendung von Hautersatzverfahren
Ja
Für die Behandlung chronischer Wunden.
Mit Hautersatzverfahren autologer, allogener oder nicht-menschlicher Herkunft, die nach den entsprechenden gesetzlichen Vorschriften zugelassen sind.
Indikationsstellung gemäss den "Richtlinien zum Einsatz von Hautersatzverfahren bei schwer heilenden Wunden" der Schweizerischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie und der Schweizerischen Gesellschaft für Wundbehandlung (SafW) vom 1. April 2021.47
Durchführung an Zentren, die von der Schweizerischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie und der Schweizerischen Gesellschaft für Wundbehandlung anerkannt sind.
Soll die Behandlung in einem Zentrum durchgeführt werden, das von der Schweizerischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie und der Schweizerischen Gesellschaft für Wundbehandlung nicht anerkannt ist, so ist vorgängig die besondere Gutsprache der Kasse einzuholen, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.1.2014,
1.2.2020,
1.1.2021,
1.4.2023
Wundtherapie mit Maden
Ja
Für die Behandlung chronischer Wunden.
1.1.2014
6 Ophthalmologie
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Laser bei:
 
 
 
- diabetischer Retinopathie
Ja
 
1.4.2000
- Retinaleiden (inkl. Apoplexia retinae)
Ja
 
1.4.2000
- Kapsulotomie
Ja
 
1.4.2000
- Trabekulotomie
Ja
 
1.4.2000
Refraktive Chirurgie (Keratotomie mittels Laser oder chirurgisch)
Ja
Leistungspflicht ausschliesslich, wenn eine durch Brillengläser nicht korrigierbare Anisometropie von mehr als 3 Dioptrien und eine dauerhafte Kontaktlinsenunverträglichkeit vorliegt; zur Korrektur eines Auges auf durch Brillen korrigierbare Werte.
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.9.2006
Refraktive Korrektur mittels Intraokularlinse
Ja
Leistungspflicht ausschliesslich bei Anisometropie von mehr als 10 Dioptrien in Kombination mit Keratotomie.
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.9.2006
Deckung von Cornea-Defekten mittels Amnionmembran
Ja
 
1.9.2006
Photodynamische Therapie der Makuladegeneration mit Verteporfin
Ja
Exudative, prädominant klassische Form der altersbedingten Makuladegeneration.
1.9.2006
 
Ja
Bei durch pathologische Myopie verursachten Neovaskularisationen.
1.1.2014
 
Nein
Andere Formen der altersbedingten Makuladegeneration.
1.9.2006,
1.1.2014
Dilatation bei Tränenkanalstenose mit Lacri-Cath
Nein
 
1.9.2006
Dilatation von Tränengangsstenosen mittels Ballonkatheter
Ja
- Unter Durchleuchtungskontrolle
- Mit oder ohne Stent-Einlage
- Ausführung durch interventionelle Radiologen mit entsprechender Erfahrung.
1.9.2006,
1.1.2014
Scanning-Laser-Ophthalmoskopie
Ja
Indikationen:
- Bei schwer behandelbarem Glaukom zur Indikationsstellung für chirurgischen Eingriff
- Indikationsstellung für Behandlungen der Retina
Untersuchung am Zentrum, an dem der Eingriff bzw. die Behandlung durchgeführt werden soll.
1.9.2006,
1.1.2014
UV-Crosslinking der Hornhaut bei progressivem Keratokonus (CXL)
Ja
Indikationsstellung und Durchführung durch Fachärzte für Ophthalmologie mit Schwerpunkt Ophthalmochirurgie (Weiterbildungsprogramm vom 1. Juli 2014, revidiert am 3. Juli 201948).
1.1.2014,
1.4.2023
Keratokonusbehandlung mittels intrastromaler Ringe
Ja
Zur Korrektur des irregulären Astigmatismus bei Keratokonus, sofern eine Korrektur mit Brille oder Kontaktlinse nicht möglich ist oder Kontaktlinsenunverträglichkeit besteht.
Durchführung an A-, B- und C-Zentren/Kliniken (gemäss der Liste der FMH für anerkannte Weiterbildungsstätten in der Ophthalmologie).
1.1.2014
Osmolaritätsmessung der Tränenflüssigkeit
Nein
 
1.1.2014
7 Oto-Rhino-Laryngologie
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Behandlung mit "Elektronischem Ohr" nach Methode Tomatis (sog. Audio-Psychophonologie)
Nein
 
1.4.2000
Laseranwendung bei:
 
 
 
- Papillomatose der Atemwege
Ja
 
1.4.2000
- Zungenresektion
Ja
 
1.4.2000
Cochlea-Implantat
Ja
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
Indikationsstellung und Durchführung gemäss den "Richtlinien für Cochlea-Implantat-Versorgung und Nachbetreuung" der Arbeitsgruppe Cochlea-Implantate der Schweizerischen Gesellschaft für Oto-Rhino-Laryngologie, Hals- und Gesichtschirurgie (CICH) vom 7. März 201849.
Das Hörtraining im Zentrum ist als Bestandteil der Therapie zu übernehmen.
1.4.2000,
1.1.2014,
1.1.2021,
1.4.2023
Implantation von Knochenleitungs-Hörimplantaten oder von deren Teilkomponenten (transkutane und perkutane Systeme)
Ja
Indikationen:
- chirurgisch nicht korrigierbare Erkrankungen und Missbildungen von Mittelohr und äusserem Gehörgang
- Umgehung eines riskanten chirurgischen Eingriffs am einzig hörenden Ohr
- Intoleranz eines Luftleitungsgerätes
- Ersatz eines konventionellen Knochenleitungsgerätes bei Auftreten von Beschwerden, ungenügendem Halt oder ungenügender Funktion.
1.4.2000,
1.1.2016
Implantation des Mittel-Ohrimplantatsystems Typ "Vibrant Soundbridge" zur Behandlung einer Innenohrschwerhörigkeit
Ja
Einsatz bei Patienten, die aus medizinischen oder audiologischen Gründen kein konventionelles Hörgerät tragen können (z.B. bei rezidivierender Otitis externa, Allergie, Exostose usw.).
1.9.2006
Laser-Vaporisierte Palatoplastik
Nein
 
1.4.2000
Speichelsteinlithotripsie
Ja
Durchführung in einem Zentrum, das über die entsprechende Erfahrung verfügt (Mindestfrequenz: durchschnittlich 30 Erstbehandlungen pro Jahr).
1.9.2006
8 Psychiatrie und Psychotherapie
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Psychotherapie nach Samuel Widmer (Bezeichnung: "Echte Psychotherapie")
Nein
 
1.4.2023
Opioidagonistentherapie (OAT) bei Opioidabhängigkeitssyndrom
Ja
1. Bei der methadongestützten Behandlung: Einhaltung von Art. 33 ff. der Verordnung zum Betäubungsmittelgesetz und der Richtlinien zur Methadonbehandlung im Fürstentum Liechtenstein.
2. Die verwendete Substanz oder das verwendete Präparat muss in der Arzneimittelliste mit Tarif (ALT) oder in der Spezialitätenliste (SL) in der von Swissmedic genehmigten therapeutischen Gruppe (IT) aufgeführt sein.
3. Die Opioidagonistentherapie (OAT) umfasst die folgenden Leistungen:
a) ärztliche Leistungen:
- Eintrittsuntersuchung inkl. Suchtanamnese, Psycho- und Somatostatus mit besonderem Augenmerk auf suchtbedingte und der Sucht zu Grunde liegende Störungen
- Einholen von Zusatzinformationen (Familie, Lebenspartner, frühere Behandlungsstellen)
- Erstellen der Diagnose und der Indikation
- Erstellen eines Behandlungsplanes
- Einleiten des Bewilligungsverfahrens und Erstellen von Berichten an die Kasse
- Einleiten und Durchführung der OAT
- Überwachte Abgabe der Substanz oder des Präparats, sofern diese nicht durch den Apotheker erfolgt
- Qualitätssicherung
- Evaluation des therapeutischen Prozesses
- Rückfragen bei der Abgabestelle
- Überprüfung der Diagnose und der Indikation
- Anpassung der Behandlung und daraus resultierender Schriftverkehr mit Behörden
- Berichterstattung an Behörden und Kassen
- Qualitätskontrolle.
b) Leistungen des Apothekers:
- Herstellen von peroralen Lösungen nach ALT, inklusive Qualitätskontrolle
- Überwachte Abgabe der Substanz oder des Präparates
- Buchhaltung über den Wirkstoff und Berichterstattung an die Behörde
- Berichterstattung an den verantwortlichen Arzt
- Beratung
1.4.2000,
1.1.2014,
1.8.2022,
1.4.2023
Opiatentzugseilverfahren (UROD) unter Sedation
Nein
 
1.9.2006
Opiatentzugseilverfahren (UROD) unter Narkose
Nein
 
1.4.2000
Ambulanter Opiatentzug nach der Methode: Endorphine Stimulated Clean & Addiction Personality Enhancement (ESCAPE)
Nein
 
1.4.2000
Entspannungstherapie mit der Methode nach Ajuriaguerra
Ja
In einer ärztlichen Praxis oder in einem Spital unter direkter ärztlicher Aufsicht.
1.4.2000
Therapiekontrolle durch Video
Nein
 
1.4.2000
Internet-basierte kognitiv-verhaltenstherapeutische Behandlung der Insomnie
Ja
1. Ärztliche Psychotherapie gemäss Art. 48 auf Grundlage der kognitiven Verhaltenstherapie mit insbesondere den Bausteinen: Bettzeitrestriktion, Stimuluskontrolle, Entspannungstechniken, kognitive Umstrukturierung, Rückfallprophylaxe.
Die Therapie ist manualbasiert und beinhaltet regelmässigen Kontakt zwischen Leistungserbringer und Versicherten, sowie Einstiegs-, Verlaufs- und Erfolgsdiagnostik.
2. Nach vorgängiger Konsultation.
3. Die Versicherung übernimmt die Kosten für höchstens 16 Wochen Therapie.
Das Verfahren zur Kostenübernahme bei Fortsetzung der Therapie nach 16 Wochen richtet sich analog zu Art. 48 Abs. 4 bis 6.
1.7.2017
Repetitive Transkranielle Magnetstimulation (rtMS) zur Behandlung der Depression
Nein
 
1.10.2018
9 Radiologie, Radio-Onkologie / Strahlentherapie und Nuklearmedizin
9.1 Diagnostische Radiologie
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Magnetische Kernresonanz (MRI)
Ja
 
1.4.2000
Knochendensitometrie
 
 
 
- mit Doppelenergie-Röntgen-Absorptiometrie (DEXA)
Ja
- bei einer klinisch manifesten Osteoporose und nach einem Knochenbruch bei inadäquatem Trauma
1.4.2000
 
 
- bei Langzeit-Cortisontherapie oder Hypogonadismus
1.4.2000
 
 
- Erkrankungen des Verdauungssystems mit Malabsorptionssyndrom (insbesondere Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Zöliakie)
1.4.2000,
1.1.2016
 
 
- primärer Hyperparathyreoïdismus (sofern keine klare Operationsindikation besteht)
1.4.2000
 
 
- Osteogenesis imperfecta
1.4.2000
 
 
- HIV
1.4.2014
 
 
- bei Therapie mit Aromatasehemmer (nach der Menopause) oder mit der Kombination GnRH-Analogon+Aromatasehemmer (vor der Menopause)
1.2.2020,
1.8.2020
 
 
Verlaufsuntersuchungen, solange die prädisponierende Risikosituation besteht, in der Regel höchstens alle zwei Jahre.
1.4.2000,
1.8.2020
- mit Ganzkörper-Scanner
Nein
 
1.4.2000
- mit peripherem quantitativem CT (pQCT)
Nein
 
1.9.2006
Ultraschallmessung des Knochens
Nein
 
1.9.2006
Knochenanalytische Methoden:
 
 
1.9.2006,
1.1.2014
- Knochenresorptionsmarker
Nein
Zur Früherkennung des osteoporotischen Frakturrisikos
 
- Knochenformationsmarker
Nein
Zur Früherkennung des osteoporotischen Frakturrisikos
 
Mammographie
Ja
Zur Diagnostik bei dringendem klinischem Verdacht auf eine Brustpathologie.
1.1.2014
Digitale Volumentomographie
Ja
Nur alternativ zur Computertomographie
1.5.2007
9.2 Interventionelle Radiologie
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Embolisation der Prostata-Arterien bei symptomatischer benigner Prostatahyperplasie
Ja
Bei Patienten mit moderaten bis ausgeprägten obstruktiven Beschwerden (IPSS >8, QoL > 3) bei Prostatahyperplasie > 30-50 ml und mindestens einem der nachfolgenden Kriterien:
- nach erfolglosem medikamentösem Behandlungsversuch oder Medikamentenunverträglichkeit oder
- chronischem Harnverhalt ohne Limite des Prostatavolumens oder
- Bedenken hinsichtlich einer retrograden Ejakulation, erektilen Dysfunktion oder Harninkontinenz oder
- falls eine Operation wegen Alter, multiplen Komorbiditäten oder Koagulopathien kontraindiziert ist oder
- falls eine Operation vom Patienten abgelehnt wird
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt
1.4.2023-31.12.2024
Embolisation von Gebärmuttermyomen
Ja
Durch Fachärzte für Radiologie mit Erfahrung mit interventionell-radiologischen Techniken.
Zeitgemässe Angiografieanlage.
1.1.2014
Perkutane Diskektomie unter Fluoroskopie und CT-Kontrolle
Nein
 
1.8.2014
9.3 Radio-Onkologie / Strahlentherapie
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Pionen-Strahlentherapie
Nein
 
1.4.2000
Low-dose-rate-Brachytherapie
Ja
Mit Jod-125- oder Palladium-103-seeds. Bei lokalisiertem Prostatakarzinom mit niedrigem oder mittlerem Rezidivrisiko und
- einer Lebenserwartung > 5 Jahre
- einem Prostatavolumen < 60 ccm
- keinen schweren obstruktiven Harn-Abflussstörungen.
Qualifiziertes Zentrum mit enger interdisziplinärer Kooperation zwischen Fachärzten für Urologie, Radio-Onkologie und Medizin-Physikern.
1.9.2006,
1.1.2014
Ambulante stereotaktische Radiotherapie (Photonen) der feuchten altersbedingten Makuladegeneration
Nein
 
1.10.2018,
1.1.2021
Protonen-Strahlentherapie
 
Durchführung am Paul-Scherrer-Institut Villigen
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.9.2006,
1.1.2014,
1.4.2023
 
Ja
a) Bei intraokulären Melanomen.
 
 
Ja
b) Wenn aufgrund von enger Nachbarschaft zu strahlenempfindlichen Organen oder aufgrund von besonderem Schutzbedarf des kindlichen oder jugendlichen Organismus keine ausreichende Photonenbestrahlung möglich ist.
Bei folgenden Indikationen:
- Tumore im Bereich des Schädels (Chordome, Chondrosarkome, Plattenepithelkarzinome, Adeno- und adenocystische Karzinome, Lymphoepitheliome, Mucoepidermoidkarzinome, Esthesioneuroblastome, Weichteil- und Knochensarkome, undifferenzierte Karzinome, seltene Tumore wie z.B. Paragangliome)
- Tumore des Hirns und der Hirnhäute (Gliome Grad 1 und 2, Meningiome)
- Tumore ausserhalb des Schädels im Bereich der Wirbelsäule, des Körperstamms und der Extremitäten (Weichteil- und Knochensarkome)
- Tumore bei Kindern und Jugendlichen.
 
 
Ja
c) Bei nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) UICC-Stadien IIB und IIIA/B, im Rahmen der randomisiert kontrollierten Studie RTOG 1308.
1.8.2020-31.12.2025
 
Ja
d) Bei lokal fortgeschrittenem Ösophaguskarzinom (≥ T2 oder N+, M0), im Rahmen der randomisiert kontrollierten PROTECT-Studie.
Für die Indikation Ösophaguskarzinom ist eine indikationsspezifische Pauschale zu vereinbaren.
1.4.2023-31.12.2026
 
Nein
- Postoperative Radiotherapie von Mammakarzinomen
- Alle übrigen Indikationen
1.1.2016,
1.10.2018,
1.8.2020
Radiochirurgie (LINAC, Gamma-Knife)
Ja
Bei folgenden Indikationen:
1.4.2000
 
 
- Akustikusneurinome
- Rezidive von Hypophysenadenomen oder Kraniopharyngeomen
- nicht radikal operable Hypophysenadenome oder Kraniopharyngeome
- arterio-venöse Missbildungen
- Meningeome
1.4.2000
 
Ja
Bei funktionellen Störungen, insbesondere Schmerzsyndromen (z.B. Trigeminusneuralgie, Cluster-Kopfschmerz), Bewegungsstörungen (z.B. essenzieller Tremor, bei Morbus Parkinson), Epilepsien (z.B. Temporallappenepilepsien, epileptische Hamartome, extratemporale Epilepsien)
1.4.2000,
1.1.2014
Radiochirurgie mit LINAC oder Gamma-Knife
Ja
Bei folgenden Indikationen:
- bei Hirnmetastasen mit einem Volumen von maximal 25 cm³ bzw. einem Durchmesser von maximal 3.5 cm, wenn nicht mehr als drei Metastasen vorliegen und das Grundleiden unter Kontrolle ist (keine systemischen Metastasen nachweisbar), zur Beseitigung nicht anders behandelbarer Schmerzen;
1.9.2006,
1.1.2021
 
 
- bei primären malignen Hirntumoren mit einem Volumen von maximal 25 cm³ bzw. einem Durchmesser von maximal 3.5 cm, wenn der Tumor auf Grund der Lokalisation nicht operabel ist.
Für die Radiochirurgie mit dem Gamma-Knife ist eine indikationsspezifische Pauschale zu vereinbaren.
 
Implantation von Goldmarkern
Ja
Zur Bestrahlungsmarkierung der Prostata
1.1.2014
Injektion von Polyethylenglykol-Hydrogel
Nein
Als Abstandhalter zwischen Prostata und Rektum bei der Bestrahlung der Prostata.
1.1.2014
Transperineale Implantation eines biodegradierbaren Ballons
Nein
Als Abstandhalter zwischen Prostata und Rektum bei der perkutanen Bestrahlung der Prostata.
1.1.2016
Regionäre Oberflächenhyperthermie zwecks Tumortherapie in Kombination mit externer Strahlentherapie oder Brachytherapie
Ja
Bei folgenden Indikationen:
- Inoperable Brust/Brustwandrezidive bei Mammakarzinom in vorbestrahltem Areal
- Inoperable Lymphknotenmetastasen von HNO-Tumoren in vorbestrahltem Areal
- Oberflächliche Lymphknotenmetastasen und Lokalrezidive bei malignem Melanom
- Tumor-Lokalrezidive mit Kompressionssymptomatik in palliativer Situation
Die Behandlungen erfolgen im Rahmen einer Klinik, die dem Swiss Hyperthermia Network angeschlossen ist. Indikationsstellung durch dessen Tumorboard.
1.7.2017
Regionäre Tiefenhyperthermie zwecks Tumortherapie in Kombination mit externer Strahlentherapie oder Brachytherapie
Ja
Die Behandlungen erfolgen im Rahmen einer Klinik, die dem Swiss Hyperthermia Network angeschlossen ist. Indikationsstellung durch dessen Tumorboard.
Bei folgenden Indikationen:
- Cervix-Karzinom, bei Kontraindikation für Chemotherapie oder lokal vorbestrahlt
- Schmerzhafte Knochenmetastasen der Wirbelsäule und des Beckens, Herdtiefe > 5 cm
1.7.2017,
1.3.2019,
31.12.2020,
1.4.2023
 
Ja
- Weichteil-Sarkom (Funktionserhalt), bei Kontraindikation für Chemotherapie
- Tumor-Lokalrezidive mit Kompressionssymptomatik in palliativer Situation, Herdtiefe > 5 cm
1.7.2017,
1.3.2019,
31.12.2020,
1.4.2023-30.6.2023
9.4 Nuklearmedizin
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Selektive interstitielle Radiotherapie (SIRT) mit Y-90 Harzmikrosphären
Ja
Bei inoperablen chemotherapierefraktären Lebertumoren, bei welchen andere lokalablative Verfahren nicht möglich sind oder keine Wirkung gezeigt haben.
Durchführung in einem interdisziplinären, hepatobiliären Zentrum mit hepatobiliärer Sprechstunde (spezialisierte hepatobiliäre Chirurgie, interventioneller Radiologie, Nuklearmedizin und Medizinische Onkologie).
1.1.2014
Positron-Emissions-Tomographie (PET/CT, PET/MR) ohne Abklärung von Demenz
Ja
Verwendete Radiopharmazeutika, Indikationen und Fragestellungen gemäss den klinischen Richtlinien der SGNM vom 10. Dezember 202150.
Die verwendeten Radiopharmazeutika müssen über eine gültige Zulassung verfügen.
Durchführung in Zentren, welche die administrativen Richtlinien vom 1. März 202151 der Schweizerischen Gesellschaft für Nuklearmedizin (SGNM) erfüllen.
1.9.2006,
1.1.2014,
1.1.2015,
1.1.2016,
1.1.2017,
1.7.2017,
1.1.2018,
1.10.2018,
1.3.2019,
1.2.2020,
1.7.2020,
1.8.2020,
1.4.2023
Positron-Emissions-Tomographie (PET/CT, PET/MR) zur Abklärung von Demenz
Ja
Die verwendeten Radiopharmazeutika müssen über eine gültige Zulassung verfügen.
Durchführung in Zentren, welche die administrativen Richtlinien vom 1. März 202152 der Schweizerischen Gesellschaft für Nuklearmedizin (SGNM) erfüllen.
a) Mittels 18F-Fluoro-Deoxy-Glucose (FDG):
als weiterführende Untersuchung in unklaren Fällen, nach interdisziplinärer Vorabklärung und nach Verordnung durch Fachärzte für Allgemeine Innere Medizin mit Schwerpunkt Geriatrie (Weiterbildungsprogramm vom 1. Januar 2000, revidiert am 21. Juni 201853), Psychiatrie und Psychotherapie oder Neurologie; bei einem Mini-Mental-Status Test (MMST) von mindestens 10 Punkten und einer Dauer der Demenz von maximal 5 Jahren;
Kostenübernahme für Untersuchungen ab dem 81. Altersjahr und für sequentielle Untersuchungen mit PET oder SPECT (Single Photon Emission Computed Tomography) nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
b) Mittels markiertem Amyloid-Tracer:
als weiterführende Untersuchung in unklaren Fällen, nach inkonklusiver Liquordiagnostik oder wenn eine Lumbalpunktion nicht möglich oder kontraindiziert ist, nach interdisziplinärer Vorabklärung und nach Verordnung durch Fachärzte für Allgemeine Innere Medizin mit Schwerpunkt Geriatrie (Weiterbildungsprogramm vom 1. Januar 2000, revidiert am 21. Juni 201854), Psychiatrie und Psychotherapie oder Neurologie; bis zum vollendeten 80. Altersjahr, bei einem Mini-Mental-Status Test (MMST) von mindestens 10 Punkten und einer Dauer der Demenz von maximal 5 Jahren; keine vorausgegangene Untersuchung mit PET oder SPECT (Single Photon Emission Computed Tomography).
1.9.2006,
1.1.2014,
1.1.2015,
1.1.2017,
1.2.2020,
1.8.2020,
1.4.2023
Positron-Emissions-Tomographie (PET/CT, PET/MR)
Nein
Mittels Yttrium-90 nach Radiosynoviorthese des Kniegelenks
1.4.2023
10 Komplementärmedizin
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Akupunktur
Ja
Durch Ärzte mit einer Weiterbildung in Akupunktur, die dem Fähigkeitsprogramm "Akupunktur - Chinesische Arzneitherapie - TCM (ASA)" des Schweizerischen Instituts für Weiter- und Fortbildung (SIWF) vom 1. Juli 2015, revidiert am 23. Juni 201755, entspricht.
1.9.2006,
1.1.2014,
1.8.2020,
1.1.2022
Anthroposophische Medizin
Nein
 
1.9.2006,
1.1.2014
Arzneimitteltherapie der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)
Nein
 
1.9.2006,
1.1.2014
Ärztliche Klassische Homöopathie
Nein
 
1.9.2006,
1.1.2014
Phytotherapie
Nein
 
1.9.2006
Störfeldtherapie (Neuraltherapie nach Huneke)
Nein
 
1.9.2006,
1.1.2014
Ozon-Therapie (alle Anwendungen)
Nein
 
1.4.2000,
1.4.2023
Oxyvenierungstherapie
(intravenöse Gabe von Sauerstoff, Synonyme: Sauerstofftherapie nach Regelsberger, Sauerstoff-Insufflation, Sauerstoff-Infusions-Therapie, Komplexe intravenöse Sauerstofftherapie)
Nein
 
1.4.2000,
1.4.2023
Sauerstoff-Mehrschritttherapie nach von Ardenne
(alle Varianten und Prozesse inkl. Oxicur-Sauerstoff-Kur, Oxicur-Sauerstoff-Mehrschritt-Aktivierung, Sauerstoff-Vitalkur)
Nein
 
1.4.2023
Frischzellentherapie
Nein
 
1.4.2000
Serozytotherapie
Nein
 
1.4.2000
Musiktherapie
Nein
 
1.4.2000
11 Rehabilitation
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Stationäre Rehabilitation
Ja
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.9.2006
Rehabilitation für Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes
 
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
Die Rehabilitation bei Hauptdiagnose periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) und Diabetes erfolgt ambulant.
Die kardiale Rehabilitation kann ambulant oder stationär durchgeführt werden. Eher für eine stationäre Rehabilitation sprechen:
- erhöhtes kardiales Risiko
- verminderte Leistung des Myokards
- Komorbidität (Diabetes mellitus, COPD usw.).
Die Dauer eines ambulanten Rehabilitationsprogramms beträgt je nach Intensität des Behandlungsangebotes zwischen zwei und sechs Monaten.
Die Rehabilitation wird in einer ärztlich geleiteten Institution durchgeführt, welche bezüglich Programmablauf, Personal und Infrastruktur den nachfolgenden Vorgaben entspricht:
Kardiale Rehabilitation: Anforderungsprofil der Schweizerischen Arbeitsgruppe für kardiale Rehabilitation (SAKR) der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie für von der SAKR offiziell anerkannte Rehabilitations-Kliniken/Institutionen vom 15. März 201156.
Rehabilitation bei PAVK: Anforderungsprofil der Schweizerischen Gesellschaft für Angiologie vom 5. März 200957.
Rehabilitation bei Diabetes: Anforderungsprofil der Schweizerischen Gesellschaft für Endokrinologie und Diabetologie vom 17. November 201058.
1.4.2000,
1.1.2014,
1.10.2018
 
Ja
Indikationen:
- Patienten mit Status nach Myokardinfarkt, mit oder ohne PTCA
- Patienten mit Status nach Bypass-Operation
- Status nach anderen Interventionen am Herzen oder an den grossen Gefässen
- Patienten nach PTCA, vor allem bei vorgängiger Inaktivierung und/oder Vorliegen multipler Risikofaktoren
- Patienten mit chronischer Herzkrankheit und multiplen therapierefraktären Risikofaktoren und sonst guter Lebenserwartung
- Patienten mit chronischer Herzkrankheit und mit schlechter Ventrikelfunktion
- Patienten mit Diabetes mellitus Typ II (Limitation: höchstens einmal in drei Jahren).
 
 
Ja
Patienten mit symptomatischer peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK), ab Stadium IIa nach Fontaine.
 
 
Nein
Patienten mit asymptomatischer peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK), im Stadium I nach Fontaine.
1.1.2014
Pulmonale Rehabilitation
Ja
Programme für Patienten mit schweren chronischen Lungenkrankheiten.
Die Therapie kann ambulant oder stationär in einer ärztlich geleiteten Institution durchgeführt werden. Programmablauf, Personal und Infrastruktur müssen dem Anforderungsprofil der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie, Kommission für Pulmonale Rehabilitation und Patientenschulung von 200359 entsprechen.
Der Leiter des Programms muss durch die Schweizerische Gesellschaft für Pneumologie, Kommission für Pulmonale Rehabilitation und Patientenschulung, anerkannt sein.
Kostenübernahme maximal einmal pro Jahr.
Kostenübernahme nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
1.9.2006,
1.1.2014
12 Intensivmedizin, Anästhesie und Schmerztherapie
Massnahmen
Leistungspflicht
Voraussetzungen
gültig ab
Allgemeinnarkose zur Ermöglichung von diagnostischen oder therapeutischen Eingriffen (inkl. zahnmedizinischen Eingriffen)
Ja
Wenn diagnostische und therapeutische Eingriffe wegen einer schweren geistigen oder körperlichen Behinderung ohne Narkose nicht möglich sind.
1.1.2014
Infiltrationsanästhesie, lokal und regional (lokale und segmentale Neuraltherapie)
Ja
 
1.1.2014
Kryoneurolyse
Nein
Bei der Behandlung von Schmerzen der lumbalen intervertebralen Gelenke.
1.4.2000
Denervation der Facettengelenke mittels Radiofrequenztherapie
Nein
 
1.9.2006
13 Zahnmedizin
13.1 Erkrankungen des Kausystems
Die Versicherung übernimmt die Kosten der zahnärztlichen Behandlungen, die durch eine der folgenden schweren, nicht vermeidbaren Erkrankungen des Kausystems bedingt sind. Voraussetzung ist, dass das Leiden Krankheitswert erreicht; die Behandlung ist nur so weit von der Versicherung zu übernehmen, wie es der Krankheitswert des Leidens notwendig macht:
a) Erkrankungen der Zähne:
1. Idiopathisches internes Zahngranulom,
2. Verlagerung und Überzahl von Zähnen und Zahnkeimen mit Krankheitswert (z.B. Abszess, Zyste);
b) Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontopathien):
1. Präpubertäre Parodontitis,
2. Juvenile, progressive Parodontitis,
3. Irreversible Nebenwirkungen von Medikamenten;
c) Erkrankungen des Kieferknochens und der Weichteile:
1. Gutartige Tumore im Kiefer- und Schleimhautbereich und tumorähnliche Veränderungen,
2. Maligne Tumore im Gesichts-, Kiefer- und Halsbereich,
3. Osteopathien der Kiefer,
4. Zysten (ohne Zusammenhang mit Zahnelementen),
5. Osteomyelitis der Kiefer;
d) Erkrankungen des Kiefergelenks und des Bewegungsapparates:
1. Kiefergelenksarthrose,
2. Ankylose,
3. Kondylus- und Diskusluxation;
e) Erkrankungen der Kieferhöhle:
1. In die Kieferhöhle dislozierter Zahn oder Zahnteil,
2. Mund-Antrumfistel;
f) Dysgnathien, die zu folgenden Störungen mit Krankheitswert führen:
1. Schlafapnoesyndrom,
2. Schwere Störungen des Schluckens,
3. Schwere Schädel-Gesichts-Asymmetrien.
13.2 Allgemeinerkrankungen
1) Die Versicherung übernimmt die Kosten der zahnärztlichen Behandlungen, die durch eine der folgenden schweren Allgemeinerkrankungen oder ihre Folgen bedingt und zur Behandlung des Leidens notwendig sind:
a) Erkrankungen des Blutsystems:
1. Neutropenie, Agranulozytose,
2. Schwere aplastische Anämie,
3. Leukämien,
4. Myelodysplastische Syndrome (MDS),
5. Hämorraghische Diathesen;
b) Stoffwechselerkrankungen:
1. Akromegalie,
2. Hyperparathyreoidismus,
3. Idiopathischer Hypoparathyreoidismus,
4. Hypophosphatasie (genetisch bedingte Vitamin D-resistente Rachitis);
c) Weitere Erkrankungen:
1. Chronische Polyarthritis mit Kieferbeteiligung,
2. Morbus Bechterew mit Kieferbeteiligung,
3. Arthritis psoriatica mit Kieferbeteiligung,
4. Papillon-Lefèvre-Syndrom,
5. Sklerodermie,
6. AIDS,
7. Schwere psychische Erkrankungen mit konsekutiver schwerer Beeinträchtigung der Kaufunktion;
d) Speicheldrüsenerkrankungen.
2) Die Versicherung übernimmt die Kosten der in Abs. 1 aufgeführten Leistungen nur auf vorgängige besondere Gutsprache der Kasse, welche die Empfehlung des Vertrauensarztes berücksichtigt.
13.3 Zahnärztliche Behandlungen
Die Versicherung übernimmt die Kosten der zahnärztlichen Behandlungen, die zur Unterstützung und Sicherstellung der ärztlichen Behandlungen notwendig sind:
a) bei Herzklappenersatz, Gefässprothesenimplantation, kraniellen Shuntoperationen;
b) bei Eingriffen mit nachfolgender lang dauernder Immunsuppression;
c) bei Strahlentherapie oder Chemotherapie maligner Leiden;
d) bei Endokarditis;
e) Schlafapnoe-Syndrom.
13.4 Geburtsgebrechen
Die Versicherung übernimmt die Kosten der zahnärztlichen Behandlungen, die durch ein Geburtsgebrechen bedingt sind, wenn:
a) die Behandlungen nach dem 20. Lebensjahr notwendig sind;
b) die Behandlungen vor dem 20. Lebensjahr notwendig sind, nicht jedoch bei Versicherten, welche bis zum vollendeten 20. Altersjahr Anspruch auf Leistungen nach Art. 3quater des Gesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung haben.
Geburtsgebrechen im Sinne von Satz 1 sind:
1. Dysplasia ectodermalis;
2. Angeborene blasenbildende Hautkrankheiten (Epidermolysis bullosa hereditaria, Acrodermatitis enteropathica und Pemphigus benignus familiaris chronicus);
3. Chondrodystrophie (wie Achondroplasie, Hypochondroplasie, Dysplasia epiphysaria multiplex);
4. Angeborene Dysostosen;
5. Kartilaginäre Exostosen, sofern Operation notwendig ist;
6. Angeborene Hemihypertrophien und andere Körperasymmetrien, sofern Operation notwendig ist;
7. Angeborene Schädeldefekte;
8. Kraniosynostosen;
9. Angeborene Wirbelmissbildungen (hochgradige Keilwirbel, Blockwirbel wie Klippel-Feil, aplastische Wirbel und hochgradig dysplastische Wirbel);
10. Arthromyodysplasia congenita (Arthrogryposis);
11. Dystrophia musculorum progressiva und andere congenitale Myopathien;
12. Myositis ossificans progressiva congenita;
13. Cheilo-gnatho-palatoschisis (Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalte);
14. Mediane, schräge und quere Gesichtsspalten;
15. Angeborene Nasen- und Lippenfistel;
16. Proboscis lateralis;
17. Angeborene Dysplasien der Zähne, sofern mindestens zwölf Zähne der zweiten Dentition nach Durchbruch hochgradig befallen sind und sofern bei diesen eine definitive Versorgung mittels zirkulärer Umfassungen voraussehbar ist;
18. Anodontia totalis congenita oder Anodontia partialis congenita bei Nichtanlage von mindestens zwei nebeneinander liegenden bleibenden Zähnen oder vier bleibenden Zähnen pro Kiefer, exklusive Weisheitszähne;
19. Hyperodontia congenita, sofern der oder die überzähligen Zähne eine intramaxilläre oder intramandibuläre Deviation verursachen, welche eine apparative Behandlung verlangt;
20. Micrognathia inferior congenita mit im ersten Lebensjahr auftretenden behandlungsbedürftigen Schluck- und Atemstörungen, oder wenn:
- die kephalometrische Beurteilung eine Diskrepanz der sagittalen Kieferbasenrelation mit einem Winkel ANB von mindestens 9 Grad (beziehungsweise von mindestens 7 Grad bei Kombination mit einem Kieferbasenwinkel von mindestens 37 Grad) ergibt;
- bei den bleibenden Zähnen, exklusive Weisheitszähne, eine buccale Nonokklusion von mindestens drei Antagonistenpaaren im Seitenzahnbereich pro Kieferhälfte vorliegt;
21. Mordex apertus congenitus, sofern ein vertikal offener Biss nach Durchbruch der bleibenden Incisiven besteht und die kephalometrische Beurteilung einen Kieferbasenwinkel von 40 Grad und mehr (beziehungsweise von mindestens 37 Grad bei Kombination mit einem Winkel ANB von mindestens 7 Grad) ergibt;
Mordex clausus congenitus, sofern ein Tiefbiss nach Durchbruch der bleibenden Incisiven besteht und die kephalometrische Beurteilung einen Kieferbasenwinkel von 12 Grad und weniger (beziehungsweise von 15 Grad und weniger bei Kombination mit einem Winkel ANB von mindestens 7 Grad) ergibt;
22. Prognathia inferior congenita, sofern:
- die kephalometrische Beurteilung eine Diskrepanz der sagittalen Kieferbasenregulation mit einem Winkel ANB von mindestens -1 Grad ergibt und sich mindestens zwei Antagonistenpaare der zweiten Dentition in frontaler Kopf- oder Kreuzbissrelation befinden oder
- eine Diskrepanz von +1 Grad und weniger bei Kombination mit einem Kieferbasenwinkel von mindestens 37 Grad und mehr respektive von 15 Grad und weniger vorliegt;
23. Epulis des Neugeborenen;
24. Choanalatresie;
25. Glossoschisis;
26. Makro- und Microglossia congenita, sofern Operation der Zunge notwendig ist;
27. Angeborene Zungenzysten und -tumoren;
28. Angeborene Speicheldrüsen- und Speichelgangaffektionen (Fisteln, Stenosen, Zysten, Tumoren, Ektasien und Hypo- oder Aplasien sämtlicher grossen Speicheldrüsen);
28a. Kongenitale Retention oder Ankylose von Zähnen, sofern mehrere Molaren oder mindestens zwei nebeneinander liegende Zähne im Bereich der Prämolaren und Molaren (exklusive Weisheitszähne) der zweiten Dentition betroffen sind; fehlende Anlagen (exklusive Weisheitszähne) sind retinierten und ankylosierten Zähnen gleichgestellt;
29. Angeborene Halszysten, -fisteln, -spalten und -tumoren (Reichert'scher Knorpel);
30. Haemangioma cavernosum aut tuberosum;
31. Lymphangioma congenitum, sofern Operation notwendig ist;
32. Angeborene Koagulopathien und Thrombozytopathien;
33. Histiozytosen (eosinophiles Granulom, Hand-Schüller-Christian und Letterer-Siwesche-Krankheit);
34. Missbildungen des Zentralnervensystems und seiner Häute (Encephalocele, Arachnoidalzyste, Myelomeningozele, Hydromyelie, Meningocele, Megalencephalie, Porencephalie und Diastematomyelie);
35. Heredo-degenerative Erkrankungen des Nervensystems (wie Friedreich'sche Ataxie, Leukodystrophien und progrediente Erkrankungen der grauen Substanz, spinale und neurale Muskelatrophien, familiäre Dysautonomie, Analgesia congenita);
36. Angeborene Epilepsie;
37. Angeborene cerebrale Lähmungen (spastisch, athetotisch, ataktisch);
38. Kongenitale Paralysen und Paresen;
39. Ptosis palpebrae congenita;
40. Aplasie der Tränenwege;
41. Anophtalmus;
42. Angeborene Tumoren der Augenhöhle;
43. Atresia auris congenita inklusive Anotie und Microtie;
44. Angeborene Missbildungen des Ohrmuschelskelettes;
45. Angeborene Störungen des Mucopolysaccharid- und Glycoproteinstoffwechsels (wie Morbus Pfaundler-Hurler, Morbus Morquio);
46. Angeborene Störungen des Knochen-Stoffwechsels (wie Hypophosphatasie, progressive diaphysäre Dysplasie Camurati-Engelmann, Osteodystrophia Jaffé-Lichtenstein, Vitamin D-resistente Rachitisformen);
47. Angeborene Störungen der Thyreoidea-Funktion (Athyreose, Hypothyreose und Kretinismus);
48. Angeborene Störungen der hypothalamo-hypophysären Funktion (hypophysärer Zwergwuchs, Diabetes insipidus und Prader-Willi-Syndrom, Kallmann-Syndrom);
49. Angeborene Störungen der Gonadenfunktion (Turner-Syndrom, Missbildungen des Ovars, Anorchie und Klinefelter-Syndrom);
50. Neurofibromatose;
51. Angiomatosis encephalo-trigeminalis (Sturge-Weber-Krabbe);
52. Kongenitale Dystrophien des Bindegewebes (wie Marfan-Syndrom, Ehlers-Danlos-Syndrom, Cutis laxa congenita, Pseudoxanthoma elasticum);
53. Teratome und andere Keimzellentumoren (wie Dysgerminom, embryonales Karzinom, gemischter Keimzellentumor, Dottersacktumor, Choriokarzinom, Gonadoblastom).
13.5 Narkose bei zahnärztlicher Behandlung
Die Versicherung übernimmt die Kosten der Allgemeinnarkose zur Durchführung von:
a) zahnärztlichen Behandlungen nach Ziff. 13.1 bis 13.4, wenn diese ohne Allgemeinnarkose nicht möglich sind;
b) zahnärztlichen Behandlungen, die nicht unter Ziff. 13.1 bis 13.4 fallen, wenn sie wegen einer schweren geistigen oder körperlichen Behinderung des Versicherten ohne Allgemeinnarkose nicht möglich sind.
Anhang 1b
Der bisherige Anhang 1b wird durch nachfolgenden Anhang ersetzt:
Anhang 1b
(Art. 47a Abs. 4)
Abweichungen gemäss Art. 47a Abs. 4 von den vom Eidgenössischen Departement des Inneren (EDI) erlassenen Einschränkungen der Kostenübernahme bei bestimmten elektiven Eingriffen60
Anhang 2 Ziff. 1.3 und Ziff. 2a Bst. f und g
1.3 Kinder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr werden vom Amt für Gesundheit schriftlich nach Ziff. 2.2.1 zur Untersuchung eingeladen. Personen ab dem 17. Lebensjahr erhalten alle fünf Jahre eine schriftliche Einladung des Amtes für Gesundheit zur Vorsorgeuntersuchung, Frauen zusätzlich alle zweieinhalb Jahre zur gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung. Die Einladung zur allfälligen Nachuntersuchung erfolgt durch die Arztpraxis.
2a. Massnahmen zur Prophylaxe von Krankheiten (Art. 50)
Die Versicherung übernimmt die Kosten für folgende Massnahmen zur Prophylaxe von Krankheiten unter folgenden Voraussetzungen:
Massnahme
Voraussetzung
f) monoklonaler Antikörper zur RSV-Prophylaxe
Indikationsstellung gemäss den Empfehlungen "Konsensus Statement zur Prävention von Respiratory Syncytial Virus (RSV)-Infektionen mit dem humanisierten monoklonalen Antikörper Palivizumab (Synagis®) (Update 2016)"61 der interdisziplinären Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Pädiatrischen Infektiologie-Gruppe der Schweiz (PIGS), der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (SGPP), der Schweizerischen Gesellschaft für Kinderkardiologie (SGK) und der Schweizerischen Gesellschaft für Neonatologie (SGN).
Bei ehemaligen Frühgeborenen mit bronchopulmonaler Dysplasie: Indikationsstellung durch einen Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Neonatologie (Weiterbildungsprogramm vom 1. Juli 2015, revidiert am 17. Juni 202162) oder pädiatrischer Pneumologie (Weiterbildungsprogramm vom 1. Juli 2004, revidiert am 16. Juni 201663).
Bei Kindern mit hämodynamisch signifikantem kongenitalem Herzvitium: Indikationsstellung durch einen Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt pädiatrischer Kardiologie (Weiterbildungsprogramm vom 1. Juli 2004, revidiert am 16. Juni 201664).
g) Passive Immunisierung mit Covid-19-Antikörper
Bei immundefizienten Personen mit höchster Priorität für die passive Immunisierungstherapie gemäss "Position paper on the use of monoclonal antibodies against SARS-CoV-2 as passive immunisation treatments in severely immunocompromised persons in Switzerland", Version vom 26. April 202265, sowie bei Personen mit Sichelzellanämie.
Die Kosten werden nur für Antikörperpräparate übernommen, die für die betreffenden Indikationen über die nötige Zulassung verfügen.
Anhang 2a bis
Der bisherige Anhang 2abis wird durch nachfolgenden Anhang ersetzt:
Anhang 2abis
(Art. 52b)
Co-Marketing-Präparate
Co-Marketing-Präparat
GTIN
Basispräparat
GTIN
Wirkstoff
Zulassungsinhaberin des Co-Marketing-Präparats
Aufnahme
Atorvastatin Viatris
 
Sortis
 
Atorvastatinum
Viatris Pharma GmbH
 
Atorvastatin Viatris, Filmtabl 10 mg, 30 Stk
7680616570017
Sortis, Filmtabl 10 mg, 30 Stk
7680540850285
Atorvastatinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Atorvastatin Viatris, Filmtabl 10 mg, 100 Stk
7680616570024
Sortis, Filmtabl 10 mg, 100 Stk
7680540850360
Atorvastatinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Atorvastatin Viatris, Filmtabl 20 mg, 30 Stk
7680616570031
Sortis, Filmtabl 20 mg, 30 Stk
7680540850445
Atorvastatinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Atorvastatin Viatris, Filmtabl 20 mg, 100 Stk
7680616570048
Sortis, Filmtabl 20 mg, 100 Stk
7680540850520
Atorvastatinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Atorvastatin Viatris, Filmtabl 40 mg, 30 Stk
7680616570055
Sortis, Filmtabl 40 mg, 30 Stk
7680540850605
Atorvastatinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Atorvastatin Viatris, Filmtabl 40 mg, 100 Stk
7680616570062
Sortis, Filmtabl 40 mg, 100 Stk
7680540850797
Atorvastatinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Atorvastatin Viatris, Filmtabl 80 mg, 30 Stk
7680616570079
Sortis, Filmtabl 80 mg, 30 Stk
7680540851091
Atorvastatinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Atorvastatin Viatris, Filmtabl 80 mg, 100 Stk
7680616570086
Sortis, Filmtabl 80 mg, 100 Stk
7680540851176
Atorvastatinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Esomep
 
Nexium
 
Esomeprazolum
Grünenthal Pharma AG
 
Esomep i.v., Trockensub 40 mg, Amp 1 Stk
7680605760016
Nexium, Trockensub 40 mg i.v., Vial 1 Stk
7680567300015
Esomeprazolum
Grünenthal Pharma AG
01.12.2012
Esomep MUPS, Tabl 20 mg, 14 Stk
7680605740018
Nexium Mups 20, Tabl 20 mg, 14 Stk
7680556090163
Esomeprazolum
Grünenthal Pharma AG
01.12.2012
Esomep MUPS, Tabl 20 mg, 28 Stk
7680605740025
Nexium Mups 20, Tabl 20 mg, 28 Stk
7680556090187
Esomeprazolum
Grünenthal Pharma AG
01.12.2012
Esomep MUPS, Tabl 20 mg, 56 Stk
7680605740032
Nexium Mups 20, Tabl 20 mg, 56 Stk
7680556090200
Esomeprazolum
Grünenthal Pharma AG
01.12.2012
Esomep MUPS, Tabl 20 mg, 98 Stk
7680605740049
Nexium Mups 20, Tabl 20 mg, 98 Stk
7680556090224
Esomeprazolum
Grünenthal Pharma AG
01.12.2012
Esomep MUPS, Tabl 40 mg, 14 Stk
7680605740063
Nexium Mups 40, Tabl 40 mg, 14 Stk
7680556090385
Esomeprazolum
Grünenthal Pharma AG
01.12.2012
Esomep MUPS, Tabl 40 mg, 28 Stk
7680605740070
Nexium Mups 40, Tabl 40 mg, 28 Stk
7680556090408
Esomeprazolum
Grünenthal Pharma AG
01.12.2012
Esomep MUPS, Tabl 40 mg, 56 Stk
7680605740087
Nexium Mups 40, Tabl 40 mg, 56 Stk
7680556090422
Esomeprazolum
Grünenthal Pharma AG
01.12.2012
Esomep MUPS, Tabl 40 mg, 98 Stk
7680605740094
Nexium Mups 40, Tabl 40 mg, 98 Stk
7680556090446
Esomeprazolum
Grünenthal Pharma AG
01.12.2012
Sequase
 
Seroquel
 
Quetiapinum
AstraZeneca AG
 
Sequase, Filmtabl 25 mg, 60 Stk
7680623310019
Seroquel, Filmtabl 25 mg, 60 Stk
7680541820317
Quetiapinum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Sequase, Filmtabl 100 mg, 60 Stk
7680623310026
Seroquel, Filmtabl 100 mg, 60 Stk
7680541820744
Quetiapinum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Sequase, Filmtabl 100 mg, 100 Stk
7680623310033
Seroquel, Filmtabl 100 mg, 100 Stk
7680541820829
Quetiapinum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Sequase, Filmtabl 200 mg, 60 Stk
7680623310040
Seroquel, Filmtabl 200 mg, 60 Stk
7680541821123
Quetiapinum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Sequase, Filmtabl 200 mg, 100 Stk
7680623310057
Seroquel, Filmtabl 200 mg, 100 Stk
7680541821208
Quetiapinum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Sequase, Filmtabl 300 mg, 60 Stk
7680623310064
Seroquel, Filmtabl 300 mg, 60 Stk
7680541821710
Quetiapinum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Sequase, Filmtabl 300 mg, 100 Stk
7680623310071
Seroquel, Filmtabl 300 mg, 100 Stk
7680541821987
Quetiapinum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Clopidogrel Zentiva
 
Plavix
 
Clopidogrelum
Helvepharm AG
 
Clopidogrel Zentiva, Filmtabl 75 mg, 28 Stk
7680604050033
Plavix, Tabl 75 mg, 28 Stk
7680545090143
Clopidogrelum
Helvepharm AG
01.12.2012
Clopidogrel Zentiva, Filmtabl 75 mg, 84 Stk
7680604050040
Plavix, Tabl 75 mg, 84 Stk
7680545090228
Clopidogrelum
Helvepharm AG
01.12.2012
Pemzek PLUS
 
Atacand plus
 
Candesartanum cilexetilum, Hydrochlorothiazidum
AstraZeneca AG
 
Pemzek PLUS, Tabl 8/12.5 mg, 28 Stk
7680624990012
Atacand plus, Tabl 8/12.5 mg, 28 Stk
7680548750297
Candesartanum cilexetilum, Hydrochlorothiazidum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Pemzek PLUS, Tabl 8/12.5 mg, 98 Stk
7680624990029
Atacand plus, Tabl 8/12.5 mg, 98 Stk
7680548750372
Candesartanum cilexetilum, Hydrochlorothiazidum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Pemzek PLUS, Tabl 16/12.5 mg, 28 Stk
7680624990036
Atacand plus, Tabl 16/12.5 mg, 28 Stk
7680548750532
Candesartanum cilexetilum, Hydrochlorothiazidum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Pemzek PLUS, Tabl 16/12.5 mg, 98 Stk
7680624990043
Atacand plus, Tabl 16/12.5 mg, 98 Stk
7680548750617
Candesartanum cilexetilum, Hydrochlorothiazidum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Pemzek PLUS, Tabl 32/12.5 mg, 28 Stk
7680624990050
Atacand plus, Tabl 32/12.5 mg, 28 Stk
7680548750907
Candesartanum cilexetilum, Hydrochlorothiazidum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Pemzek PLUS, Tabl 32/12.5 mg, 98 Stk
7680624990067
Atacand plus, Tabl 32/12.5 mg, 98 Stk
7680548750914
Candesartanum cilexetilum, Hydrochlorothiazidum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Pemzek PLUS, Tabl 32/25 mg, 28 Stk
7680624990074
Atacand plus, Tabl 32/25 mg, 28 Stk
7680548750938
Candesartanum cilexetilum, Hydrochlorothiazidum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Pemzek PLUS, Tabl 32/25 mg, 98 Stk
7680624990081
Atacand plus, Tabl 32/25 mg, 98 Stk
7680548750945
Candesartanum cilexetilum, Hydrochlorothiazidum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Pemzek
 
Atacand
 
Candesartanum cilexetilum
AstraZeneca AG
 
Pemzek, Tabl 4 mg, 7 Stk
7680624980013
Atacand, Tabl 4 mg, 7 Stk
7680542300283
Candesartanum cilexetilum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Pemzek, Tabl 8 mg, 28 Stk
7680624980020
Atacand, Tabl 8 mg, 28 Stk
7680542300443
Candesartanum cilexetilum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Pemzek, Tabl 8 mg, 98 Stk
7680624980037
Atacand, Tabl 8 mg, 98 Stk
7680542300528
Candesartanum cilexetilum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Pemzek, Tabl 16 mg, 28 Stk
7680624980044
Atacand, Tabl 16 mg, 28 Stk
7680542300795
Candesartanum cilexetilum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Pemzek, Tabl 16 mg, 98 Stk
7680624980051
Atacand, Tabl 16 mg, 98 Stk
7680542300870
Candesartanum cilexetilum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Pemzek, Tabl 32 mg, 28 Stk
7680624980068
Atacand, Tabl 32 mg, 28 Stk
7680542301174
Candesartanum cilexetilum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Pemzek, Tabl 32 mg, 98 Stk
7680624980075
Atacand, Tabl 32 mg, 98 Stk
7680542301259
Candesartanum cilexetilum
AstraZeneca AG
01.12.2012
Venlafaxin
Pfizer
 
Efexor
 
Venlafaxinum
Viatris Pharma GmbH
 
Venlafaxin
Pfizer ER, Ret Kaps 37.500 mg, 7 Stk
7680621290016
Efexor ER 37.5, Kaps 37.500 mg, 7 Stk
7680541680713
Venlafaxinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Venlafaxin
Pfizer ER, Ret Kaps 37.500 mg, 28 Stk
7680621290023
Efexor ER 37.5, Kaps 37.500 mg, 28 Stk
7680541680720
Venlafaxinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Venlafaxin
Pfizer ER, Ret Kaps 75 mg, 14 Stk
7680621290030
Efexor ER 75, Kaps 75 mg, 14 Stk
7680541680126
Venlafaxinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Venlafaxin
Pfizer ER, Ret Kaps 75 mg, 28 Stk
7680621290047
Efexor ER 75, Kaps 75 mg, 28 Stk
7680541680201
Venlafaxinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Venlafaxin
Pfizer ER, Ret Kaps 75 mg, 98 Stk
7680621290054
Efexor ER 75, Kaps 75 mg, 98 Stk
7680541680393
Venlafaxinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Venlafaxin
Pfizer ER, Ret Kaps 150 mg, 14 Stk
7680621290061
Efexor ER 150, Kaps 150 mg, 14 Stk
7680541680478
Venlafaxinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Venlafaxin
Pfizer ER, Ret Kaps 150 mg, 28 Stk
7680621290078
Efexor ER 150, Kaps 150 mg, 28 Stk
7680541680553
Venlafaxinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Venlafaxin
Pfizer ER, Ret Kaps 150 mg, 98 Stk
7680621290085
Efexor ER 150, Kaps 150 mg, 98 Stk
7680541680638
Venlafaxinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Amlodipin Pfizer
 
Norvasc
 
Amlodipinum
Viatris Pharma GmbH
 
Amlodipin Pfizer, Tabl 5 mg, 30 Stk
7680592610011
Norvasc, Tabl 5 mg, 30 Stk
7680500440174
Amlodipinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Amlodipin Pfizer, Tabl 5 mg, 100 Stk
7680592610028
Norvasc, Tabl 5 mg, 100 Stk
7680500440259
Amlodipinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Amlodipin Pfizer, Tabl 10 mg, 30 Stk
7680592610035
Norvasc, Tabl 10 mg, 30 Stk
7680500440334
Amlodipinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Amlodipin Pfizer, Tabl 10 mg, 100 Stk
7680592610042
Norvasc, Tabl 10 mg, 100 Stk
7680500440419
Amlodipinum
Viatris Pharma GmbH
01.12.2012
Irbesartan Zentiva
 
Aprovel
 
Irbesartanum
Helvepharm AG
 
Irbesartan Zentiva, Filmtabl 150 mg, 28 Stk
7680622800016
Aprovel 150, Filmtabl 150 mg, 28 Stk
7680542501185
Irbesartanum
Helvepharm AG
01.04.2014
Irbesartan Zentiva, Filmtabl 150 mg, 98 Stk
7680622800023
Aprovel 150, Filmtabl 150 mg, 98 Stk
7680542501260
Irbesartanum
Helvepharm AG
01.04.2014
Irbesartan Zentiva, Filmtabl 300 mg, 28 Stk
7680622800030
Aprovel 300, Filmtabl 300 mg, 28 Stk
7680542501345
Irbesartanum
Helvepharm AG
01.04.2014
Irbesartan Zentiva, Filmtabl 300 mg, 98 Stk
7680622800047
Aprovel 300, Filmtabl 300 mg, 98 Stk
7680542501420
Irbesartanum
Helvepharm AG
01.04.2014
Azithromycin Pfizer
 
Zithromax
 
Azithromycinum
Pfizer AG
 
Azithromycin Pfizer, Filmtabl 250 mg, 4 Stk
7680612560012
Zithromax, Filmtabl 250 mg, 4 Stk
7680534880137
Azithromycinum
Pfizer AG
01.04.2014
Azithromycin Pfizer, Filmtabl 250 mg, 6 Stk
7680612560029
Zithromax, Filmtabl 250 mg, 6 Stk
7680534880212
Azithromycinum
Pfizer AG
01.04.2014
Azithromycin Pfizer, Susp 200 mg/5ml, 15 ml
7680612570011
Zithromax, Susp 200 mg/5ml, 15 ml
7680513520177
Azithromycinum
Pfizer AG
01.04.2014
Azithromycin Pfizer, Susp 200 mg/5ml, 30 ml
7680612570028
Zithromax, Susp 200 mg/5ml, 30 ml
7680513520252
Azithromycinum
Pfizer AG
01.04.2014
Zoledronat Osteo Sandoz
 
Aclasta
 
Acidum zoledronicum
Sandoz Pharmaceuticals AG
 
Zoledronat Osteo Sandoz, Inf Lös 5 mg/100ml, Amp 1 Stk
7680626260014
Aclasta, Inf Lös 5 mg/
100 ml, Amp 100 ml
7680573630014
Acidum zoledronicum
Sandoz Pharmaceuticals AG
01.04.2015
Irbesartan HCT Zentiva
 
CoAprovel
 
Irbesartanum, Hydrochlorothiazidum
Helvepharm AG
 
Irbesartan HCT Zentiva, Filmtabl 150/12.5 mg, 28 Stk
7680622780011
CoAprovel, Filmtabl 150/12.5, 28 Stk
7680548420664
Irbesartanum, Hydrochlorothiazidum
Helvepharm AG
01.04.2015
Irbesartan HCT Zentiva, Filmtabl 150/12.5 mg, 98 Stk
7680622780028
CoAprovel, Filmtabl 150/12.5, 98 Stk
7680548420749
Irbesartanum, Hydrochlorothiazidum
Helvepharm AG
01.04.2015
Irbesartan HCT Zentiva, Filmtabl 300/12.5 mg, 28 Stk
7680622780035
CoAprovel, Filmtabl 300/12.5, 28 Stk
7680548420824
Irbesartanum, Hydrochlorothiazidum
Helvepharm AG
01.04.2015
Irbesartan HCT Zentiva, Filmtabl 300/12.5 mg, 98 Stk
7680622780042
CoAprovel, Filmtabl 300/12.5, 98 Stk
7680548420909
Irbesartanum, Hydrochlorothiazidum
Helvepharm AG
01.04.2015
Irbesartan HCT Zentiva, Filmtabl 300/25 mg, 28 Stk
7680622780059
CoAprovel, Filmtabl 300/25, 28 Stk
7680548421043
Irbesartanum, Hydrochlorothiazidum
Helvepharm AG
01.04.2015
Irbesartan HCT Zentiva, Filmtabl 300/25 mg, 98 Stk
7680622780066
CoAprovel, Filmtabl 300/25, 98 Stk
7680548421128
Irbesartanum, Hydrochlorothiazidum
Helvepharm AG
01.04.2015
Sequase XR
 
Seroquel XR
 
Quetiapinum
AstraZeneca AG
 
Sequase XR, Ret Tabl 50 mg, 60 Stk
7680632550017
Seroquel XR, Ret Tabl 50 mg, 60 Stk
7680581080016
Quetiapinum
AstraZeneca AG
01.01.2016
Sequase XR, Ret Tabl 150 mg, 60 Stk
7680632550024
Seroquel XR, Ret Tabl 150 mg, 60 Stk
7680581080085
Quetiapinum
AstraZeneca AG
01.01.2016
Sequase XR, Ret Tabl 150 mg, 100 Stk
7680632550031
Seroquel XR, Ret Tabl 150 mg, 100 Stk
7680581080092
Quetiapinum
AstraZeneca AG
01.01.2016
Sequase XR, Ret Tabl 200 mg, 60 Stk
7680632550048
Seroquel XR, Ret Tabl 200 mg, 60 Stk
7680581080023
Quetiapinum
AstraZeneca AG
01.01.2016
Sequase XR, Ret Tabl 200 mg, 100 Stk
7680632550055
Seroquel XR, Ret Tabl 200 mg, 100 Stk
7680581080030
Quetiapinum
AstraZeneca AG
01.01.2016
Sequase XR, Ret Tabl 300 mg, 60 Stk
7680632550062
Seroquel XR, Ret Tabl 300 mg, 60 Stk
7680581080047
Quetiapinum
AstraZeneca AG
01.01.2016
Sequase XR, Ret Tabl 300 mg, 100 Stk
7680632550079
Seroquel XR, Ret Tabl 300 mg, 100 Stk
7680581080054
Quetiapinum
AstraZeneca AG
01.01.2016
Sequase XR, Ret Tabl 400 mg, 60 Stk
7680632550086
Seroquel XR, Ret Tabl 400 mg, 60 Stk
7680581080061
Quetiapinum
AstraZeneca AG
01.01.2016
Sequase XR, Ret Tabl 400 mg, 100 Stk
7680632550093
Seroquel XR, Ret Tabl 400 mg, 100 Stk
768058100078
Quetiapinum
AstraZeneca AG
01.01.2016
Azithromycin Pfizer
 
Zithromax
 
Azithromycinum
Pfizer AG
 
Azithromycin Pfizer, Filmtabl 500 mg, 3 Stk
7680612560036
Zithromax, Filmtabl 500 mg, 3 Stk
7680534880014
Azithromycinum
Pfizer AG
01.01.2016
Letrozol Sandoz
 
Femara
 
Letrozolum
Sandoz Pharmaceuticals AG
 
Letrozol Sandoz, Filmtabl 2.500 mg, 30 Stk
7680624070035
Femara, Filmtabl 2.500 mg, 30 Stk
7680540180016
Letrozolum
Sandoz Pharmaceuticals AG
01.01.2017
Letrozol Sandoz, Filmtabl 2.500 mg, 100 Stk
7680624070042
Femara, Filmtabl 2.500 mg, 100 Stk
7680540180023
Letrozolum
Sandoz Pharmaceuticals AG
01.01.2017
Trimipramine Zentiva
 
Surmontil
 
Trimipraminum
Helvepharm AG
 
Trimipramine Zentiva, Tabl 25 mg, 50 Stk
7680583450091
Surmontil, Tabl 25 mg, 50 Stk
7680287890179
Trimipraminum
Helvepharm AG
01.01.2017
Trimipramine Zentiva, Tabl 25 mg, 200 Stk
7680583450107
Surmontil, Tabl 25 mg, 200 Stk
7680287890681
Trimipraminum
Helvepharm AG
01.01.2017
Trimipramine Zentiva, Tabl 100 mg, 20 Stk
7680583450114
Surmontil, Tabl 100 mg, 20 Stk
7680287890339
Trimipraminum
Helvepharm AG
01.01.2017
Trimipramine Zentiva, Tabl 100 mg, 100 Stk
7680583450121
Surmontil, Tabl 100 mg, 100 Stk
7680287890414
Trimipraminum
Helvepharm AG
01.01.2017
Trimipramine Zentiva, Tropfen 40 mg/ml, 30 ml
7680583460021
Surmontil, Tropfen 4 %, 30 ml
7680294790110
Trimipraminum
Helvepharm AG
01.01.2017
Crestastatin
 
Crestor
 
Rosuvastatin
AstraZeneca AG
 
Crestastatin, Filmtabl 5 mg, 30 Stk
7680663610018
Crestor, Filmtabl 5 mg, 30 Stk
7680561390029
Rosuvastatinum
AstraZeneca AG
01.07.2017
Crestastatin, Filmtabl 5 mg, 100 Stk
7680663610025
Crestor, Filmtabl 5 mg, 100 Stk
7680561390043
Rosuvastatinum
AstraZeneca AG
01.07.2017
Crestastatin, Filmtabl 10 mg, 30 Stk
7680663610049
Crestor, Filmtabl 10 mg, 30 Stk
7680561390067
Rosuvastatinum
AstraZeneca AG
01.07.2017
Crestastatin, Filmtabl 10 mg, 100 Stk
7680663610056
Crestor, Filmtabl 10 mg, 100 Stk
7680561390081
Rosuvastatinum
AstraZeneca AG
01.07.2017
Crestastatin, Filmtabl 20 mg, 30 Stk
7680663610070
Crestor, Filmtabl 20 mg, 30 Stk
7680561390104
Rosuvastatinum
AstraZeneca AG
01.07.2017
Crestastatin, Filmtabl 20 mg, 100 Stk
7680663610087
Crestor, Filmtabl 20 mg, 100 Stk
7680561390128
Rosuvastatinum
AstraZeneca AG
01.07.2017
Ezetimibe
 
Ezetrol
 
 
Ezetimibum
Organon GmbH
 
Ezetimibe
Organon, Tabl 10 mg, 28 Stk
7680665510033
Ezetrol, Tabl 10 mg, 28 Stk
7680561950025
Ezetimibum
Organon GmbH
01.01.2018
Ezetimibe
Organon, Tabl 10 mg, 98 Stk
7680665510040
Ezetrol, Tabl 10 mg, 98 Stk
7680561950049
Ezetimibum
Organon GmbH
01.01.2018
Pregabalin
Pfizer
 
Lyrica
 
Pregabalinum
Viatris Pharma GmbH
01.01.2018
Pregabalin
Pfizer, Kaps 25 mg, 14 Stk
7680656780018
Lyrica, Kaps 25 mg, 14 Stk
7680570570023
Pregabalinum
Viatris Pharma GmbH
01.01.2018
Pregabalin
Pfizer, Kaps 25 mg, 56 Stk
7680656780117
Lyrica, Kaps 25 mg, 56 Stk
7680570570016
Pregabalinum
Viatris Pharma GmbH
01.01.2018
Pregabalin
Pfizer, Kaps 50 mg, 14 Stk
7680656780124
Lyrica, Kaps 50 mg, 14 Stk
7680570570030
Pregabalinum
Viatris Pharma GmbH
01.01.2018
Pregabalin
Pfizer, Kaps 50 mg, 84 Stk
7680656780025
Lyrica, Kaps 50 mg, 84 Stk
7680570570429
Pregabalinum
Viatris Pharma GmbH
01.01.2018
Pregabalin
Pfizer, Kaps 75 mg, 14 Stk
7680656780032
Lyrica, Kaps 75 mg, 14 Stk
7680570570160
Pregabalinum
Viatris Pharma GmbH
01.01.2018
Pregabalin
Pfizer, Kaps 75 mg, 56 Stk
7680656780049
Lyrica, Kaps 75 mg, 56 Stk
7680570570207
Pregabalinum
Viatris Pharma GmbH
01.01.2018
Pregabalin
Pfizer, Kaps 100 mg, 84 Stk
7680656780094
Lyrica, Kaps 100 mg, 84 Stk
7680570570603
Pregabalinum
Viatris Pharma GmbH
01.01.2018
Pregabalin
Pfizer, Kaps 150 mg, 56 Stk
7680656780056
Lyrica, Kaps 150 mg, 56 Stk
7680570570245
Pregabalinum
Viatris Pharma GmbH
01.01.2018
Pregabalin
Pfizer, Kaps 150 mg, 168 Stk
7680656780063
Lyrica, Kaps 150 mg, 168 Stk
7680570570481
Pregabalinum
Viatris Pharma GmbH
01.01.2018
Pregabalin
Pfizer, Kaps 200 mg, 84 Stk
7680656780100
Lyrica, Kaps 200 mg, 84 Stk
7680570570665
Pregabalinum
Viatris Pharma GmbH
01.01.2018
Pregabalin
Pfizer, Kaps 300 mg, 56 Stk
7680656780070
Lyrica, Kaps 300 mg, 56 Stk
7680570570368
Pregabalinum
Viatris Pharma GmbH
01.01.2018
Pregabalin
Pfizer, Kaps 300 mg, 168 Stk
7680656780087
Lyrica, Kaps 300 mg, 168 Stk
7680570570542
Pregabalinum
Viatris Pharma GmbH
01.01.2018
Lenalidomid BMS
 
Revlimid
 
Lenalidomidum
Bristol-Myers Squibb SA
 
Lenalidomid BMS 2.5 mg, Hartkapseln, 21 Stk.
7680684900013
REVLIMID 2.5 mg, Hartkapseln 21 Stk.
7680577120061
Lenalidomidum
Bristol-Myers Squibb SA
01.08.2022
Lenalidomid BMS 5 mg, Hartkapseln, 21 Stk.
7680684900020
REVLIMID 5 mg, Hartkapseln 21 Stk.
7680577120016
Lenalidomidum
Bristol-Myers Squibb SA
01.08.2022
Lenalidomid BMS 7.5 mg, Hartkapseln, 21 Stk.
7680684900037
REVLIMID 7.5 mg, Hartkapseln 21 Stk.
7680577120078
Lenalidomidum
Bristol-Myers Squibb SA
01.08.2022
Lenalidomid BMS 10 mg, Hartkapseln 21 Stk.
7680684900044
REVLIMID 10 mg, Hartkapseln 21 Stk.
7680577120023
Lenalidomidum
Bristol-Myers Squibb SA
01.08.2022
Lenalidomid BMS 15 mg, Hartkapseln 21 Stk.
7680684900051
REVLIMID 15 mg, Hartkapseln 21 Stk.
7680577120030
Lenalidomidum
Bristol-Myers Squibb SA
01.08.2022
Lenalidomid BMS 20 mg, Hartkapseln 21 Stk.
7680684900068
REVLIMID 20 mg, Hartkapseln 21 Stk.
7680577120054
Lenalidomidum
Bristol-Myers Squibb SA
01.08.2022
Lenalidomid BMS 25 mg, Hartkapseln 21 Stk.
7680684900075
REVLIMID 25 mg, Hartkapseln 21 Stk.
7680577120047
Lenalidomidum
Bristol-Myers Squibb SA
01.08.2022
II.
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 1. April 2023 in Kraft.

Fürstliche Regierung:

gez. Dr. Daniel Risch

Fürstlicher Regierungschef

1   Die Einschränkungen sind einsehbar unter: www.bag.admin.ch > Versicherungen > Krankenversicherung > Leistungen und Tarife > Ärztliche Leistungen > Anhang 1a der KLV

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32   Das Dokument ist einsehbar unter: www.bag.admin.ch/ref

33   Das Dokument ist einsehbar unter: www.bag.admin.ch/ref

34   Das Dokument ist einsehbar unter: www.bag.admin.ch/ref

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57   Das Dokument ist einsehbar unter: www.bag.admin.ch/ref

58   Das Dokument ist einsehbar unter: www.bag.admin.ch/ref

59   Das Dokument ist einsehbar unter: www.bag.admin.ch/ref

60   Anhang 1b enthält derzeit keine Abweichungen.

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62   Das Dokument ist einsehbar unter: www.bag.admin.ch/ref

63   Das Dokument ist einsehbar unter: www.bag.admin.ch/ref

64   Das Dokument ist einsehbar unter: www.bag.admin.ch/ref

65   Das Dokument ist einsehbar unter: www.bag.admin.ch/ref