831.401.11
Liechtensteinisches Landesgesetzblatt
Jahrgang 1976 Nr. 31 ausgegeben am 3. Mai 1976
Verordnung
vom 13. April 1976
betreffend die Pflichten der Personalfürsorgeeinrichtung
Aufgrund des Gesetzes vom 13. Dezember 1973 über die Revision des 26. Hauptstückes des Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches, LGBl. 1974 Nr. 18, verordnet die Regierung:
Art. 1
Forderung des Arbeitnehmers bei Spareinrichtungen
1) Die Forderung des Arbeitnehmers auf die vom Arbeitgeber an Spareinrichtungen geleisteten Beiträge im Sinne von § 1173a Art. 38 Abs. 2 des Gesetzes vom 13. Dezember 1973 über die Revision des 26. Hauptstückes des Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches, LGBl. 1974 Nr. 18, betragen nach fünf oder mehr Beitragsjahren:
Volle Beitragsjahre
Forderung auf die vom Arbeitgeber geleisteten Beiträge
5 25 %
6 30 %
7 35 %
8 40 %
9 45 %
10 50 %
11 55 %
12 60 %
13 65 %
Volle Beitragsjahre
Forderung auf die vom Arbeitgeber geleisteten Beiträge
14 70 %
15 75 %
16 80 %
17 85 %
18 90 %
19 95 %
20 100 %
2) Ist mit der Spareinrichtung eine Risikoversicherung verbunden, so kommen die Aufwendungen des Arbeitgebers zur Deckung des Risikos für die Dauer des Arbeitsverhältnisses bei den in Abs. 1 festgelegten Forderungen des Arbeitnehmers in Abzug.
Art. 2
Forderung des Arbeitnehmers bei Versicherungseinrichtungen
1) Die Forderung des Arbeitnehmers auf die vom Arbeitgeber an Versicherungseinrichtungen geleisteten Beiträge im Sinne von § 1173a Art. 39 Abs. 2 des Gesetzes vom 13. Dezember 1973 über die Revision des 26. Hauptstückes des Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches, LGBl. 1974 Nr. 18, betragen nach fünf oder mehr Beitragsjahren:
Volle Beitragsjahre
Forderung auf die vom Arbeitgeber an das Deckungskapital geleisteten Beiträge
5 20 %
6 24 %
7 28 %
8 32 %
9 36 %
10 40 %
11 44 %
12 48 %
13 52 %
Volle Beitragsjahre
Forderung auf die vom Arbeitgeber an das Deckungskapital geleisteten Beiträge
14 56 %
15 60 %
16 64 %
17 68 %
18 72 %
19 76 %
20 80 %
21 84 %
22 88 %
23 92 %
24 96 %
25 100 %
Art. 3
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am Tage der Kundmachung in Kraft.

Fürstliche Regierung:

gez. Dr. Walter Kieber

Fürstlicher Regierungschef